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Glücklich
ist der Mensch, der es versteht, aus den Blumen in Reichweite einen Strauß
zu binden. Verfasser
unbekannt |
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Aus
getrockneten Blüten kann man ohne viel Aufwand duftende Kleinigkeiten herstellen,
die man selber genießen oder auch verschenken kann. 

Allgemeine
Infos: Potpourris
sind Schalen oder Töpfe, die mit Blüten, Blättern oder Samenständen
gefüllt ihren Duft verströmen.
Die Engländer haben früher eine richtige Kultur daraus gemacht, Potpourrischalen
fand man in jedem Cottage, und jede Hausfrau hatte ihre eigenen Rezepte. Man muss
dabei unterscheiden zwischen trockenen und feuchten Potpourris. Bei
feuchten Potpourris schichtet man frische oder leicht angetrocknete Blütenblätter
abwechselnd mit Salz in einen Steinguttopf. Mit einem Stein wird das Ganze zusammengepresst.
Ab und zu umrühren! Diese Art Potpourri sieht nicht sehr ansprechend aus,
man füllt sie deswegen in Deckelgefäße mit einem durchbrochenen
Deckel. In Frankreich nannte man so etwas Pot pourri (= franz. verdorbener Topf),
denn der Inhalt sieht am Ende wirklich nicht mehr sehr ansprechend aus. Später
wurde dieser Name dann auch auf trockene Blütenmischungen übertragen. In
ein Trocken-Potpourri gehören neben den getrockneten Blüten auch Kräuter
und Gewürze sowie ein paar Duftöle, die den Duft verstärken, und
außerdem ein Fixiermittel, das ihn fixieren und stabilisieren soll. Man
benötigt ungefähr einen Esslöffel Fixativ für eine Tasse "Material".
Als Fixiermittel eignen sich z. B.:
Die
meisten Zutaten für ein Potpourri kann man in Apotheken oder Kräuterläden
kaufen. Schöner ist es natürlich, die erforderlichen Kräuter selber
zu sammeln und zu trocknen. Naturgemäß benutzt man für Potporris
vorwiegend durftende Blüten und Kräuter, wie Rosenblätter und -knospen,
Lavendelblüten, Rosmarinnadeln, getrocknete Zitronen- und Orangenschalen.
Dazu kommt dann noch andere Blüten und Blätter als "Füllmaterial"
oder zur Dekortation. Die Duftöle kann man dann auch zur Auffrischung verwenden,
wenn der Duft nach einiger Zeit nachlässt. Garniert
wird das Ganze dann ganz nach Belieben mit ganzen Zimt- oder Vanillestangen, Herbstblättern,
Zweiglein, Samenständen, getrockneten Obstscheiben, oder ganzen getrockneten
Blüten. Hier
sind ein paar Rezepte für Potpourris, aber du solltest einfach ein bisschen
herum probieren und deine eigenen Mischungen zusammenstellen. Potpourris eigenen
sich wunderbar zum Verschenken, abgefüllt in Zellophansäckchen, mit
einem hübschen Band verschlossen und einem Schildchen mit dem Potpourrinamen
dran. Oder du druckst dir eines unserer hübschen Tütchen dafür
aus, das du nur noch ausschneiden und zusammenkleben musst: Viktorianische
Potpourritütchen zum Ausdrucken und Basteln (Demnächst!) 
Potpourri-Rezepte:

Englisches
Rosenpotpourri 1/2
Tasse getrocknete Rosenknospen 5 Tassen Rosenblätter 2 Tassen Lavendelblüten
1 Zimtstange 1 EL Piment, zerstoßen 25 g Iriswurzelpulver 3
Tropfen Rosenöl 1 Tropfen Rosemarinöl 1 Tropfen Pelagonienöl
zurück Seitenanfang  Garten-Potpourri
3 Tassen gemischte
Blüten 1 Tasse Rosenblüten 1 Tasse gemischte duftende Blätter
(Rosmarin, Zitronenstrauch, Ysop, Annanassalbei, Süßdolde, Thymian)
25 g getrocknete Lavendelblüten und -blätter 25 g Iriswurzelpulver
1 Tl gem. Zimt 1/2 Tl gem. Piment 5 Sternanis 1/2 Vanilleschote
2 Tr. Lavendelöl 2 Tr. Nelkenöl zurück Seitenanfang  Lavendel-Potpourri
1 1/2 Tassen Lavendelblüten
1 Tasse Lavendelblätter 1/2 Tasse römische Kamillenblüten
1 Tl Orangenschalenstreifen 25 g Iriswurzelpulver 1/2 Tl geriebene Muskatnuss
1/2 Tl Nelkenpulver 3 Tropfen Lavendelöl 1 Tropfen Rosenholzöl
zurück Seitenanfang  Indisches
Potpourri 2
Tassen Rosenknospen 1 Tasse Zitronenstrauch-Blätter 1 Tasse Malvenblüten
1 Tasse Rosenblütenblätter 1/2 Tasse Pfingstrosenblütenblätter
55 g Eichenrinde in Stücken. oder, wenn du sie bekommst, 1/2 Tasse Patschuli-Blätter
10 g Galgantpulver 30 g gem. Iriswurzel 8 Tr. Patschuliöl zurück Seitenanfang  Zitronen-Potpourri
1 Tasse geschnittene
Orangenschale 1 Tasse Ringelblumenblütenblätter 1/2 Tasse römische
Kamillenblüten 1/2 Tasse geschnittenes Zitronengras 1 Tasse Zitronenstrauchblätter
1 Tasse getr. Orangenscheiben 1 Tl Nelken, ganz 1 Tl Zimt, gemahlen
30 g Iriswurzelpulver 20 Tropfen Zitronenöl Zum Garnieren kann man
Physalis-Fruchtstände, einzelne gelbe Blüten, und Zimtstangen benutzen.
zurück Seitenanfang

Rauhnacht-Potpourri
2
Tassen blaue Malvenblüten 1 Tasse Thuja-Zweige in Stücken, oder
Tannentriebe 1/2 Tasse getrocknete Laubbaum-Ästchen, in Stücke geschnitten
1/2 Tasse Erlenzäpfchen oder 1 Tasse Lärchenzapfen 1/2 Tasse getr.
Zitronenschale in Streifen 1 Tl Nelken, ganz 1/2 Tasse Rentiermoos, in
Stücken 30 g Iriswurzel-Pulver 5 Tropfen Eichenmoos-Öl 3
Tropfen Zimtöl 5 Tropfen Zitronen-Öl Das Potpourri in eine schöne
Schüssel geben, ein paar Zimtstangen oder bemooste Zweige drüber legen
und mit ein paar Glitzersternchen (Partydeko) besträuen. zurück Seitenanfang 
Weihnachtspotpourri (eigentlich
eine Resteverwertung!)
1 Tasse einer übrig gebliebenen, winterlichen Teemischung, die zwar niemand
trinken mochte, die aber gut duftet, 1 Tasse Orangenschale in Stücken
1 Tasse Hagebuttenschalen, wenn du hast, lieber ganze Hagebutten 1 Tasse Erlenzapfen
oder Rentiermoos 5 Tropfen Zimtöl 3 Tropfen Nelkenöl 5 Tropfen
Orangenöl ein paar Zimtstangen, ein paar Kiefernzapfen und ein paar Orangenscheiben
zum Dekorieren, vielleicht noch ein paar Goldsterne oder goldene keine Christbaumkugeln.
Schön sieht es auch aus, wenn du ein paar künstliche Mistelzweige dazu
steckst! zurück Seitenanfang 

Im
Prinzip sind Duftsäckchen nichts Anderes, als mit Potpourri-Mischungen gefüllte,
kleine Beutel. Du kannst sie selber nähen aus Baumwolle, Leinen, Organza,
Tüll oder auch (ganz vornehm!) aus Seide. Wenn du dazu keine Lust hast, kannst
du auch fertige Spitzentaschentücher benutzen: Die Potpourri-Mischung in
die Mitte geben, die Ecken zusammenraffen und mit einem hübschen Seidenbändchen
zubinden. Noch einfacher ist es, die Mischung in eines dieser Papierbeutelchen
zu geben, die man sonst zum Teekochen benutzt. Oben auch einfach mit einer Schleife
zubinden. 
Rezepte:

Traumbeutel 1Tasse
trockene Rosenblütenblätter 1/2 Tasse getrocknete Minze 1/2
Tasse getr. Hopfenblüten 3EL Gewürznelken (ganz) 1/2 T. Muskatblüte
5 Tr. Rosenöl kleine Musselin- oder Baumwollsäckchen Die
Kräuter mit dem Rosenöl in einer Schüssel mischen, dann in die
Säckchen geben und mit einem Bändchen zubinden. Hänge die Säckchen
an den Bettpfosten oder lege sie unter das Kopfkissen. Ob sie wirklich einschläfernd
wirken, sei dahingestellt, aber sie duften herrlich! zurück Seitenanfang 
Motten-Säckchen 2
Tassen Eberraute 2 Tl Gewürznelken, ganz 1 Tasse Zedernrinde in Stücken
1/2 Tasse Veilchenwurzel 1/2 Tasse Eichenmoos, kleingeschnitten (oder nimm
nur ein paar Tropfen Duftöl!) 2 Zimtstangen, in Stücke gebrochen Zutaten
mischen und in Säckchen aus Baumwollstoff füllen. Gut eignen sich alte
Herrenhemden zum Anfertigen der Säckchen! Binde sie mit einem farblich passenden
Schleifchen zu. zurück Seitenanfang 
Lavendel-Säckchen
(ebenfalls
als zur Vertreibung von Motten geeignet) 100
g Lavendelblüten, getrocknet (wenn du im eigenen Garten erntest, kannst du
auch Blätter und Stängel verwenden) 30 g Veilchenwurzel, gemahlen
5 Tropfen Lavendelöl Säckchen aus einem frischen Baumwollstoff
farblich passende Bändchen Lavendelsäckchen
wirken ebenfalls gegen Motten. Darüber hinaus eignen sie sich mit ihrem frischen
Duft zum Parfumieren von Handtüchern und Bettwäsche, aber auch von Briefpapier. zurück Seitenanfang 
Reise-Säckchen 1
Tasse Rosenblütenblätter einige Zimtstangen, zerbröselt
1 Tl Nelkenpfeffer, gemahlen 1/2 Tasse Zitronenstrauchblätter 1 Zweig
Rosmarin, zerstoßen 1 Tl Gewürznelken, ganz 3 Tropfen Bergamotte-Duftöl Diese
Säckchen sind dafür gedacht, sie auf Reisen im Hotelzimmer aufzuhängen,
um sich wohlzufühlen. zurück Seitenanfang 
Zitronen-Säckchen 2
Tassen Zitronen-Melisse 1/2 Tasse Zitronen-Thymian 1/2 Tasse Zitronenschale,
kleingeschnitten 1/2 Tasse Kamillenblüten 2 Tropfen Zitronenöl
1 Tropfen Neroli-Öl Hänge
die Säckchen an die Stuhllehne, klemme sie ins Bücherregal, binde sie
an Schubladengriffe. Sie lassen die Umgebung nach frisch polierten Möbeln
riechen. zurück Seitenanfang 
Wenn
man die Duftsäckchen oben zunäht, statt sie mit einem Band zuzubinden,
hat man kleine Duftkissen, die man ähnlich wie die Säckchen verwenden
kann. Eine
weitere Möglichkeit steht dir offen, wenn du, wie wir, Dinkel- oder Hirsekissen
als Kopfkissen verwendest verwendest. Dann kannst du der Füllung einfach
ein oder zwei Handvoll duftende Kräuter beimischen oder ein Duftkissen oder
-säckchen mit hinein geben. Letzteres hat den Vorteil, dass man die Kräuter
leicht auffrischen kann, wenn sie ihren Duft verloren haben. Allerdings hast du
dann immer eine Beule im Kopfkissen, was vielleicht nicht jedermanns/jederfraus
Sache ist. Wenn
du dir neue Sofakissen nähst, bringe doch darauf eine Tasche an, in die du
dann ein passendes Säckchen stecken kannst. Dann kannst du deinen Lieblingsduft
auf der Couch genießen!
Du
kannst so ein Kissen auch aus kostbareren Stoffen nähen, oder auch aus Spitzen.
Manchmal findet sich ja auch ein Stückchen Stoff für die Tasche, das
auf ein vorhandenes Kissen passt. zurück Seitenanfang 

Stecke
das Papier, das du beduften möchtest, zusammen mit einem frischen Duftsäckchen
in einen Plastikbeutel, den du mit einer Wäscheklammer verschließt.
Das Papier wird den Duft des Beutelchens annehmen. Du kannst auf diese Weise Geschenk-
und Briefpapier, aber auch Lesezeichen beduften. Das funktioniert übrigens
auch mit leeren Parfumfläschchen, die du öffnest und zu dem Papier in
den Beutel steckst. Oder du gibst einige Tropfen deines Lieblingsparfums oder
Lieblingsduftöls auf einen Wattebausch und steckst ihn in den Beutel. Du
kannst auch spezielle Duftsäckchen dafür anfertigen: 250
g unparfumierten Talkumpuder 20 Tropfen Aromaöl (oder auch dein Lieblingsparfum)
dicht gewebte kleine Säckchen, Bänder zum Verschließen In
einer Schüssel Talkum und Duftöl mischen, gut verschließen und
1 Tag stehen lassen. Mischung in die Beutel füllen und fest verschließen.
Das Briefpapier zusammen mit den Beuteln in eine Plastiktüte geben und luftdicht
verschließen. Nach einigen Tagen hat das Papier den Duft angenommen. Die
Beutel kannst du dann zusammen mit dem Papier in deine Schreibtischschublade legen. Duftende
Tinte erhälst du, wenn du ein bisschen Duftöl oder Parfum in die Tinte
tropfst. Probiere aber vorher aus, ob die Tinte und das Öl sich vertragen. zurück Seitenanfang 

Ja,
du hast richtig gelesen, viele Blumen sind nicht nur dekorativ, sondern schmecken
lecker. Allerdings solltest du vorher unbedingt sicher sein, dass die Blüten,
die du verwenden willst, nicht giftig sind.
Blumen zum Essen sollte man nicht beim Blumenhändler kaufen, denn dort sind
die Blumen meistens mit Pflanzenschutzmitteln behandelt. Am besten pflückt
man sie im eigenen Garten oder kauft sie bei einem Kräuterhändler, zu
dem man Vertrauen hat. Allergiker
sollten besonders vorsichtig sein, denn viele Blüten enthalten allergene
Stoffe. Nur
wenige Blüten eignen sich wirklich zum Kochen, die meisten sind eher für
Salat oder zur Dekoration geeignet. Aber probiere ruhig ein bisschen herum! Bevor
du die Blüten in der Küche verwendest, müssen alle grünen
Teile und außerdem Stempel und Staubgefäße (nicht nötig
bei Korbblütern, z. B. Ringelblume) entfernt werden. Kleinere Kräuterblüten
brauchen keine besondere Vorbereitung. Hinweise auf die Verwendung verschiedener
Blüten findest du bei: http://gartenforum.tv/essbare-blueten.htm
(externer Link) http://morgenpost.berlin1.de/archiv2000/000819/ttt/story250282.html
(externer Link) http://www.garten-literatur.de/Pflanzen/Rezepte/blueten.htm
(externer Link) Ein
unterhaltsamer Artikel von Jürgen Dahl über essbare Pflanzen und Knollen
steht bei: http://www.sonntagszeitung.ch/1999/sz15/S123-2972.HTM
(externer Link) zurück Seitenanfang 
Welche
Blumen kann man essen? Ich
zähle dir hier ein paar essbare Blüten auf, und dazu einige, die man
lieber nicht essen sollte. Im Zweifelsfalle solltest du dich erst informieren,
bevor du Pflanzen isst, die du nicht kennst.
| Essbare
Blüten | Vorsicht:
giftig! | | Apfelblüten
Artischocke Bärlauch Begonie Bohnenkraut Borretsch Chrysanthemen
Dahlie Gänseblümchen Gladiole Herbstaster Holunder
Jasmin Kapuzinerkresse Klee Kornblume Lavendel Lindenblüte
Löwenzahn Magnolie Malven Orange Passionsblume Pfefferminz
Phlox Ringelblume Rose Schafgabe Schlüsselblume Senfrauke
Sonnenblumen Stiefmütterchen Taglilie Veilchen Zierlauch außerdem
die Blüten vieler Küchenkräuter (Rosmarin, Borretsch, Thymian,
Fenchel...) |

Wunderschön,
aber leider nicht essbar: die
Akelei Christrose Eisenhut Fingerhut Goldregen Herbstzeitlose
Maiglöckchen Oleander Pfaffenhütchen Rainfarn Scharfer
Hahnenfuß Schierling Seidelbast Steinklee Tollkirsche |

Kochrezepte
mit Blumen, nicht nur für Feen .
Gänseblümchensuppe 1l
Gemüsebrühe ca 120g Gänseblümchen 3 EL Crème
fraîche Maizena zum Andicken Pfeffer, Salz Die
Gänseblümchen fein hacken, in der Gemüsebrühe kochen. Pfeffern
und salzen. Die Suppe mit Maizena andicken und noch ein paar Minuten kochen. Crème
fraîche zugeben. 
zurück Seitenanfang Blüten
im Salat Gut
schmecken zum Beispiel die Blüten der Kapuzinerkresse oder Schnittlauchblüten
im Salat. Man mischt die übrigen Zutaten zuerst mit dem Dressing, dann kommen
die Blüten dazu. Man kann einen Salat auch gut mit Gänseblümchen
garnieren. 
zurück Seitenanfang Kirschkonfitüre
mit Rosen Zutaten
für 5 - 6 Gläser Konfitüre: 3
duftende rote Rosenblüten 1 kg entsteinte Sauerkirschen 1 kg Gelierzucker
2 Zitronen Die
Rosenblütenblätter abzupfen und den weißen Blattansatz entfernen
(der ist nämlich bitter!). Die Blätter in feine Streifen schneiden. Sauerkirschen
entsteinen und zerkleinern (Mixstab). Den Zitronensaft zugeben. Mit dem Gelierzucker
vermischen und 3 Minuten sprudelnd kochen lassen. Die
Rosenblätter unterrühren und noch 2-3 Minuten kochen lassen. Gelierprobe
machen. Konfitüre in Gläser füllen. Diese verschließen und
nach dem Abkühlen mit einem schönen Etikett versehen! 
zurück Seitenanfang Feenzucker
Vanillezucker:
Auf ein kleines Glas Zucker (Puderzucker, Hagelzucker, normaler Zucker - je nach
Verwendungszweck!) das Mark von 1 Vanillestange nehmen. Die aufgeschlitzte Vanillestange
in Stücke schneiden und ebenfalls hineingeben, gut durchschütteln und
ein paar Tage stehen lassen. Dann die Vanillestücke entfernen. Du kannst
auch gleich Vanillemark aus dem Reformhaus nehmen.
Rosenzucker: Auf 100 g Puderzucker 100 g getrocknete Blütenblätter
von Duftrosen nehmen, die du mit dem Mixer ganz fein zerkleinerst. Er eignet sich
auch gut zum Bestäuben von Gebäck und zum Süßen von selbst
gemachtem Marzipan. Du kannst Zucker auch mit echtem Rosenöl parfumieren,
leider ist das eine ziemlich teure Angelegenheit! Lavendelzucker:
Lege in das Glas statt Vanille ungefähr 12 getrocknete Lavendelblüten. Veilchenzucker:
Den Zucker
mit einer Handvoll Veilchenblüten mischen. Manche
Leute färben den Feenzucker mit einem Tropfen Speisefarbe, ich mag ihn lieber
"in Natura". zurück Seitenanfang Feenplätzchen Aus
560 g Mehl, 140 g Zucker, 1Prise Salz, 6 Eigelb, 280 g Butter sowie entsprechendem
Aroma (Vanillezucker, ein Tropfen Lavendel- oder Rosenöl aus der Apotheke)
einen Mürbteig herstellen, in Folie gewickelt mindestens 4 Stunden kalt stellen.
Auf
bemehlter Fläche 3 mm dick ausrollen und Herzen , Kränzchen oder sonstige
hübsche Formen ausstechen. Auf
gebuttertem oder mit Backpapier ausgelegten Blech im vorgeheizten Backofen (200°C)
10 bis 15 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und mit
Feenzucker bestäuben. zurück Seitenanfang 
Kandierte
Blütenblätter Du
brauchst dafür frische Blüten von Veilchen oder Blätter von Rosen
(rosa wird sehr hübsch, rot sieht nicht so gut aus!), Eiweiß, feinen
Zucker. Blüten
vorsichtig waschen und trockentupfen. Eiweiß in einer Schüssel schlagen,
in eine andere Schüssel den Zucker geben. Die Blüten zuerst durch das
Eiweiß und dann durch den Zucker ziehen, so dass sie ganz bedeckt sind.
Auf Backpapier trocknen lassen, bis sie glashart sind. Du kannst die Blüten
einige Tage in einer Plastikdose aufbewahren, dabei die einzelnen Lagen durch
Butterbrot- oder Backpapier trennen. Schön
werden auch Blätter von Minze und Zitronenmelisse. Die kandierten Blüten
geben eine wunderschöne Dekoration für Desserts und Torten zurück Seitenanfang Veilchenhonig Dafür
brauchst du ein Glas flüssigen Honig, zum Beispiel Akazienhonig. Gebe es
zusammen mit einer Handvoll frischer Veilchenblüten in ein Glas. Mindestens
eine Woche ziehen lassen. zurück Seitenanfang 
Rosenbowle 5
große duftende Rosenblüten (ungespritzt), 100 - 150 g Zucker, Saft
von 2 Zitronen, 1dl Grand Manier, 1 Flasche trockener Roséwein, 1 Flasche
trockener Sekt Blüten
entblättern, die Blätter vorsichtig waschen und trockentupfen. Mit dem
Zucker, dem Zitronensaft und dem Likör ansetzen und an einem kühlen
Ort 1 Stunde ziehen lassen. Mit dem Wein aufgießen und nochmals 1/2 Stunde
ziehen lassen, dann abseihen. Kurz vor dem Servieren Sektgläser zur Hälfte
damit füllen und mit Sekt aufgießen. Zum Wohl! zurück Seitenanfang 
Wenn
du keine ungespritzten Rosen bekommen kannst, probiere lieber diesen Cocktail: La
vie en rose (Cocktail) 1
Zuckerwürfel in ein Sektglas geben, darauf einen Spritzer echtes Rosenwasser.
Mit Champagner rosé auffüllen, mit einer Erdbeere garnieren. zurück Seitenanfang Achtung:
Eigentlich wollte ich ja noch ein Rezept für Holunderwein
hier reinstellen, weil Feen den doch so sehr schätzen sollen. Aber
Holunderbeeren enthalten im rohen Zustand ein Gift, das zwar nicht tödlich,
aber doch ziemlich unverträglich ist. Man müsste die Beeren kochen,
um dieses Gift unwirksam zu machen. Laut dem Kitzinger-Weinbuch soll Wein
aus Holunderbeeren auch nicht sehr gut schmecken. Sie raten, den Beerensaft
nur in kleinen Mengen zum Einfärben von anderen Fruchtweinen zu verwenden.
Vielleicht trinkt man da doch lieber Holundersaft (Gut: erhitzen mit der gleichen
Menge Rotwein und Glühweingewürz!) 
Mehr
über Feen findest du hier: Faerieland Blumiges/Inhalt Rabenseiten/Inhalt
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