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Der
Name "April" kommt von dem lateinischen Verb aperire (lat. = öffnen).
Es war der 2. Monat im römischen Kalender. Langsam erwacht die Natur, Weiden
bekommen Blütenkätzchen, Krokusse blühen, die Störche kehren
zurück aus dem Süden. Alte
deutsche Namen: - Launing
(Anspielung auf das
Wetter
) - Knospen- oder
Keimmonat
- Wandelmonat
- Ostermonat
(denn Ostern fällt
ja meist in den April)
Im
April erledigen: Hier klicken Feste
und Bräuche im April: Hier klicken |
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Im
April erledigen Drinnen - Zeit,
mal den Wäschetrockner zu überprüfen. Sind alle Filter frei?
Haben sich an irgendwelchen unzugänglichen Stellen Flusen festgesetzt? Sie
könnten nämlich Brände verursachen!
- Schau nach, ob du deine
Zimmerpflanzen umtopfen und/oder düngen musst. Die Wurzeln sollten nicht
den ganzen Topf ausfüllen. Der neue Topf sollte nur wenige Zentimeter größer
sein als der alte. Es rentiert sich, gute Blumenerde zu nehmen! Hast du es schon
mal mit Langzeitdünger versucht?
- Eventuell langsam die Fliegengitter
montieren. Wespen sind jetzt oft schon unterwegs auf der Suche nach einen Platz
für ihr Nest.

Draußen - Die
Außenwasserhähne und Wasserleitungen sollten überprüft und
eventuell repariert werden. Ist der Gartenschlauch noch in Ordnung?
- Langsam
kannst du den Winterschutz von den Beeten und Stauden entfernen.
- Der
Rosenschnitt beginnt, wenn die Forsythien blühen.
- Blumen
können jetzt schon auf der warmen Fensterbank in Töpfen ausgesäht
werden. Die Rabenfrau hat leider kein Glück damit, die Pflanzen, die man
zur rechten Zeit auf dem Markt kaufen kann, sind immer viel schöner!
- Wie
sieht dein Grill aus? Ist er funktionsfähig oder klebt etwa noch das Fett
vom letzten Grillfest dran?

Feste
im April | | | | 1.
April: Narrentag Wer
auf Narren hoffend blickt, wird in den April geschickt so heißt es
in einer Redewendung. Der erste Tag im April gilt in vielen Teilen der Welt als
Narrentag, wo man Menschen unsinnige Aufträge erteilt, ihnen falsche Neuigkeiten
übermittelt, kurz: ihnen dumme Streiche spielt und hinterher die Schadenfreude
hinauslacht. Erklärungen dafür gibt es diverse: - das
launische Aprilwetter - allerdings gibt es diesen Brauch auch in Gebieten mit
stabiler Wetterlage
- Jesus
sei am Tage seiner Verurteilung, der ein 1. April gewesen sei, von Pontius zu
Pilatus geschickt worden. Jesus als Vorbild für Narren? Wohl eher nicht!
- Judas
Ishariot sei am 1. April geboren. Daher sei der Tag prinzipiell ein Unglückstag,
dem man mit dummen Scherzen entgegen wirken müsse.
- Manche
leiten den Brauch her von den Quirinalien, dem Narrenfest der alten Römer.
- Auch
die alten Inder werden bemüht: Sie feierten das Hulifest, bei dem Narreteien
der Winter vertrieben werden soll.
Vermutlich
handelt es sich einfach um die Reste eines Frühlingsbrauches, ähnlich
den Narrenbräuchen der allamanischen Fasnet. Der arme Aprilnarr (der übrigens
mancherorts durch Einladungen entschädigt wird), vertritt den schwachen Winter,
mit dem der junge Sommer machen kann, was er will. Merh
über den Narrentag findet man bei Sagen.at : http://www.sagen.at/doku/hda/april.html | |
13.
April: Schwiegermuttertag in den USA Früher
galt es als spaßig, der bösen Schwiegermutter an diesem Tage süßsauer
eingelegte Zunge zu servieren. Heute läd man die Schwiegereltern zu einem
Festessen daheim oder im Restaurant. |  | 14.
April: Kuckuckstag Um
diese Zeit kehren überall die Zugvögel zurück. Auch der Kuckuck
lebt nun wieder in unseren Wäldern und Parks. Früher sagte man von ihm,
er lebe während des kalten Winters unterirdisch bei den Feen. Vielleicht
verbindet man darum mit seinem Ruf allerhand Aberglaube: - Die
Anzahl der Kuckucksrufe, die man höre, entspräche der Anzahl der noch
zu erwartenden Lebensjahre, so sagt man. Pech, wenn man die ersten Rufe überhört...
- An
diesem Tage sollte man sich mit einer gut mit Kleingeld gefüllten Börse
aufmachen zu einem Waldspaziergang. Ertönt dann der Ruf des Kuckucks, so
muss man diese ordentlich schütteln, so dass es klimpert. Das verheißt
für das ganze Jahr immer genug Kleingeld.
| | 22.
April: Earthday Die
Idee ist noch jung und kommt aus den USA: 1970 rief der damalige Senator Gaylord
Nelson sein Land "zur Rettung des geschundenen Planeten" auf. 20 Millionen
Amerikaner demonstrierten für die Umwelt und immerhin wurde danach das amerikanische
Umweltschutzamt gegründet. Seitdem beginnte sich diese Idee zu verbreiten,
1990 riefen Naturschützer in 120 Ländern zur Demonstration auf, es wurden
Bäume gepflanzt, die Autos blieben in der Garage. Wenigstens einmal im Jahr! | | 23.
April Tag des Buches Es
ist der Todestag von Shakespeare und Cervantes, den die Unesco als Welttag des
Buches ausgesucht hat. Die Unesco hält Bücher nämlich für
sehr wichtig: Es sei der "wichtigste Faktor für die Verbreitung und
Bewahrung von Wissen". Also: Geht mal wieder in die Bücherei, oder kauft
euch das Lieblingsbuch und verbringt mal wieder einen Abend auf der Couch! |  | 25.
April: spätester Termin für das Osterfest Ostern
ist ja ein bewegliches Fest. Auf dem Konzil von Nizäa legte Kaiser Konstantin
es auf den Sonntag nach Frühlingsanfang. So ergibt sich eine Zeitspanne vom
22. März bis zum 25. April. Das christliche Osterfest beendet die 40tägige
Fastenzeit, die früher in der Karwoche zwischen Palmsonntag und Ostersonntag
besonders streng eingehalten wurde. Kein Wunder, dass sich Osterbräuche,
wenn sie nicht mit dem Frühling zu tun haben, sich oft um das Essen drehen.
Mehr über Palmsonntag, die Osterbräuche und darüber, was die Auferstehung
Christi ausgerechnet mit einem Hasen zu tun hat, findet ihr auf den Rabenosterseiten. | | 30.
April: Walpurgisnacht Der
Sage nach reiten in dieser Nacht die Hexen auf Besen, Katzen oder Ziegenböcken
zum Hexensabbat auf dem Harzer Blocksberg und richten unterwegs so allerhand Unheil
an. Mehr über den Hexensabbat und was der Tag mit der armen Heiligen Walpurga
zu tun hat, gibt es auf der Rabenseite Walpurgisnacht. |
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