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Im
Dezember erledigen Drinnen - Sieh
zu, dass du Weihnachtsgrüße und Pakete frühzeitig verschickst.
- Weihnachtlich
dekorieren kann auch nach und nach erledigt werden.
- Sieh zu, dass du genug
Kerzen im Haus hast. Kerzen für den Weihnachtsbaum frühzeitig besorgen,
manchmal gehen die interessanten Farben früh aus!
- Schau mal deine
Tafelwäsche auf unentfernbare Flecken durch, entsorge Tischtücher, die
du nicht mehr auflegst.
- Achte darauf, einen frisch geschlagenen Christbaum
zu kaufen, damit er nicht schon am heiligen Abend alle Nadeln von sich wirft!

Draußen - Wenn
du draußen Lichterketten aufhängst, achte darauf, dass sie für
Outdor-Betrieb geeignet sind. Verwende gummierte Kabel als Verlängerungsschnur!
- Wenn
du es noch nicht erledigt hast, ist jetzt noch Zeit, Rosen und empfindliche Stauden
mit einem Winterschutz zu versehen. Schön sind breite Streifen von Jutestoff,
genau so praktisch sind zerschnittene Tomatenhauben aus Fließ. Ansonsten:
Anhäufeln und mit Tannenreisig bestecken.

Feste
im Dezember Wegen
der vielen kirchlichen Totenfeste ist der November für manche Leute vor allem
eine Zeit des Gedenkens und der Besinnung. | | |  |
4.
Dezember: Barbaratag An
diesem Tag holt man sich traditionsgemäß Kirschzweige ins Haus. In
der Wärme treiben sie bald die ersten Knospen und zu Weihnachten sollen sie
blühen. Diesen Brauch pflegt man seit dem 15. Jahrhundert, und nach dem christlichen
Verständnis verkörpern die Knospen das neue Leben, das Jesus Geburt
uns gebracht hat. Der
Legende nach soll die heilige Barbara um 306 einen Kirschzweig mit in ihren dunklen
Kerker gebracht haben, den sie mit Wasser aus ihrem Trinkgefäß (manche
sagen auch, es seien ihre Tränen gewesen) zum Bühen bekommen hat. Mehr
über Barbara auf den Raben-Weihnachtsseiten bei Dezembergestalten. | | | 5.
Dezember: Klausklöpfen Ein
Brauch aus der Schweitz: Am Vorabend des Nikolaustages stiegen die jungen Burschen
mit langen Peitschen hinauf auf die Berge. die Peitschen wurden dann so kräftig
geschwungen, dass es wie Böller knallte. Der Lärm sollte Wintergeister
und Dämonen vertreiben. |  | 6.
Dezember: Nikolaustag Der
heilige Nikolaus hat fast den heiligen Martin verdrängt, der der erste volkstümliche
Heilige in Europa war, der Kinder beschenkte. Die Kinder stellen Teller oder Schuhe
auf, mancherorts mit detwas Heu oder einer Mohrrübe für das Pferd bzw.
den Esel, am nächsten Tag gibt es dann Süßigkeiten oder manchmal
auch kleine Geschenke. In
Norddeutschland gehen die Kinder verkleidet zum "Nikolauslaufen", sagen
ein Gedicht auf oder singen ein Lied und bekommen dafür Süßigkeiten
und Äpfel. In
Holland findet am Vorabend des Nikolaustages die eigentliche Bescherung statt,
zu der die ganze Familie und Freunde eigeladen werden. Jeder bekommt ein Geschenk,
oftmals mit Scherzgedichten versehen, die man dann laut vorlesen muss. Früher
hat man den Nikolaus auch Spekulator genannt. Die Model des Weihnachtsgebäcks
stellen ihn ja oft mit seinem Pferd dar, deswegen hat sich dieser Namen auf das
Gebäck übertragen: Spekulatius! |  |
8.
Dezember: Mariä Empfängnis An
diesem Tage beginnen die Hausfrauen traditionsgemäß mit dem Backen
von Weihnachtskeksen und Früchtebroten für das Fest. |  | 13.Dezember:
Luciatag Die
heilige Lucia (von Lux=Licht) stammte aus Syracus auf Sizilien und wurde enthauptet,
weil sie die Liebe zu Christus der Liebe zu einem Jüngling vorzog. Sie soll
viel Gutes getan haben, und man sagt von ihr, sie sei mit einer Lichterkrone auf
dem Kopf (um die Hände frei zu haben) in die dunklen Katakomben hinabgestiegen,
wo sich verfolgte Christen versteckten, um diese mit Nahrungsmitteln zu versorgen. In
Schweden weckt die älteste Tochter als Luciabraut in langem weißen
Gewand mit einem Lichterkranz die Familie und bringt allen das Frühstück
ans Bett. Schon
am Vorabend gehen weiß gekleidete Mädchen mit dem Lichterkranz von
Tür zu Tür und teilen Gaben aus. Lucia
hat eine dunkle, perchtenähnliche Schwester, die Pudelmutter oder Luzelfrau,
die früher als Kinderschreck durch die Dörfer getobt ist und die Faulen
gräßlich bestrafen sollte. Beide
haben mit dem Licht zu tun, denn nach dem alten Kalender war der 13. Dezember
der kürzeste Tag des Jahres. |  | 17.
Dezember: Christkindl-Einläuten In
vielen katholischen Gegenden lassen die Kirchen nachmittags um 3 Uhr ihre Glocken
erschallen, um Weihnachten einzuläuten. |  | 21.
Dezember: Thomasnacht Thomas
war derjenige der Apostel, der am längsten am Wunder der Auferstehung zweifelte.
Man nennt ihn deswegen auch den "ungläubigen Thomas". Weil er nun
sozusagen in der dunklen Nacht des Unglaubens verharrte, soll ihm der kürzeste
Tag des Jahres als Gedenktag zugewiesen worden sein. Seit 1969 hat man diesen
Tag auf den 3. Juli verschoben, dennoch blieb der 21. Dezember im Volksglauben
mit ihm verbunden. Viele
merkwürdige Bräuche gehören zum kürzesten Tag des Jahres,
die vermutlich noch aus heidnischen Zeiten stammen und dann von den Christen übernommen
wurden. Wie auch an Silvester sind es vor allem Orakelbräuche, und die meisten
davon betreffen die Liebe: Es
gab Bleigießen, bei dem man aus den Formen den späteren Beruf
oder den späteren Ehepartner erkennen sollte. Sehr
beliebt war auch das Schuhwerfen: Die Teilnehmer stellten sich mit dem
Rücken zur Tür auf und warfen mit Schwung die Schuhe von den Füßen
nach hinten. Je nachdem, ob die Schuhe mit den Spitzen zur Tür oder ins Zimmer
zeigten, blieb man im folgenden Jahr daheim oder verließ das Haus. Mädchen
schauen um Mitternacht ins Wasser oder in den Spiegel, um das Gesicht ihres Zukünftigen
zu erspähen, dieses kann man auch im Traum sehen, oder mittels Apfelorakel.
Das Gerstenkornorakel gewährt Ausblick auf die Ernte im kommenden
Jahr. (siehe auch auf unserer Seite Pflanzenorakel). Die
Ähnlichekeiten mit den Silvesterbräuchen sind wohl darauf zurück
zu führen, dass die Wintersonnenwende für die Menschen immer ein wichtiger
Neubeginn war. Seit Alters her war es die Wiedergeburt der Sonne, die Aussicht
auf neues Leben verhieß. In
den USA feiert man heute den "Pilgrims Day", man gedenkt der glücklichen
Landung der Pilgerväter. |  | 24.
Dezember: Heiliger Abend An
sich ist ja der Zeitpunkt von Christi Geburt von der Kirche auf den 25. Dezember
gelegt worden. Um sich vom katholischen Glauben abzusetzen und mit den alten Bräuchen
zu brechen, verlegten die Protestanten die Feier auf die Nacht zum 25. Dezember,
was später dann gleich zum Abend des 24. Dezember wurde. Nach und nach hat
sich dieses Datum dann bei uns durchgesetzt. Zum
heiligen Abend gibt es unendlich viele verschiedene Bräuche, z. B. den Tannenbaum,
Weihnachtstisch, Weihnachtsessen, Krippenspiele, Weihnachtsbrote, Bescherung...).
Einige davon findet ihr auf den Raben-Weihnachtsseiten. |  | 25.
Dezember Die
Evangelien geben über den wahren Tag von Christi Geburt keine Auskunft. Lange
Zeit waren die Kirchenfürsten sich nicht einig darüber, wann und wie
man sie feiern sollte. Zunächst feierte man erst mam 6. Januar seine "geistige"
Geburt, die Taufe, mit der damals das Neue Jahr begonnen hat. Im Osten ist das
noch lange so geblieben, während im Westen unter Kaiser Konstantin dem Großen
ein Fest zu Jesus Geburt eingeführt wurde, den man wieder mal auf einen heidnischen
Feiertag legte: den 25. Dezember, den Geburtstag des Sonnengottes Mithras und
gleichzeitig den Tag der in nordischen Ländern gefeierten Wintersonnenwende. In
England und USA ist heute Bescherung. |  | 26.
Dezember: Stephanstag St.
Stephan wurde für seinen Glauben als erster Märtyrer hingerichtet. Er
gilt als Patron der Reiter, so hat in
vielen Ländern dieser Tag etwas mit Pferden zu tun, es gibt Ausritte und
Pferdesegnungen, Fuchsjagden und Pferderennen. In
England, USA, Kanada und Neuseeland feiert man "Boxing-Day". Der genaue
Ursprung dieses Brauches liegt im Dunkeln. Sei es, dass Bedienstete und Kaufleute
für ihre Dienste an diesem Tage mit Weihnachtsgratifikationen (als Geschenk
verpackt) für ihre Dienste belohnt wurden, sei es, dass in Kirchen der Spendenkasten
geöffnet und das Geld an die Armen verteilt wurde, vielleicht auch, weil
die Lehrlinge an diesem Tage ihre Weihnachtsgratifikationen abgeholt haben. Familien
schenken ihren Kindern manchmal Schokoladentaler, ab und zu gibt es auch nochmal
kleine Geschenke für Freunde und Verwandte. Man trifft sich mit Freunden
und Verwandten zum Resteessen und lässt es sich gut gehen. |  | 27.
Dezember: Tag des Apostels Johannes Johannes
soll seinerzeit einen Kelch mit vergiftetem Wein ausgetrunken haben, ohne Schaden
zu nehmen. So wird an diesem Tage in der Kirche Wein zu Johanniswein geweiht,
dem man dann besondere Heilskräfte zuerkannte. Eine
alte Sitte ist das Weiberdingete, dabei führt der Ehemann seine Frau zu einem
guten Essen ins Wirtshaus, was bedeutet, dass er sie für ein weiteres Jahr
einstellen möchte. Sie wird dann, wenn sie mit dem Handel einverstanden ist,
den Wein bezahlen. |  | 31.
Dezember: Silvester Die
alten Kelten feierten den Jahresbeginn am 31. Oktober. Eine Zeitlang begann das
Jahr am 6. Januar mit der Taufe Christi. Als man im 4. Jahrhundert begann, am
24. Dezember das Geburtsfest zu feiern, wurde erstmal Weihnachten als Jahresanfang
betrachtet. Erst gegen Ende des 17. Jahrhunderts wurde dieser Tag offiziell zum
letzten Tag des Jahres Durch
das viele Hin und Her gibt es sowohl für den Herbst als für den Frühling
Glücks- und Segensbräuche für die kommende Zeit. Siehe
auch unsere Seite "Silvester". |
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