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Im
Februar erledigen Drinnen - Die
letzten Sterne und Lichterketten wegräumen.
- Valentinfeiern
sind nicht nur etwas für Verliebte. Du kannst auch deine Freunde zu einem
Valentinsessen einladen (Ideen bei Valentin)
- Sieh zu, dass du allmählich
deine Steuerunterlagen zusammenkriegst.
- Jetzt ist die richtige Zeit,
dein Schlafzimmer mal ordentlich aufzumöbeln. Brauchst du neue Bettwäsche
oder Federbetten? Wie wäre es mit einer neuen Tagesdecke?
- Wenn du
keine Ofenheizung hast, solltest du jetzt deine Gardinen waschen und Fenster putzen,
damit Licht in die Wohnung kommt.
- Falls du Frühjahrsputz machst,
ist jetzt die richtige Zeit dafür.

Draußen - Bereite
dich langsam auf den Frühling vor, mach Pläne, was du im Garten verändern
möchtest.
- Gartenwerkzeuge
reinigen und schauen, ob etwas repariert werden muss.
- Blumentöpfe
auswaschen und Blumenerde besorgen, falls du Zimmerpflanzen umtopfen musst.
- An
frostfreien Tagen Bäume und Sträucher beschneiden. Denk' daran ein paar
Zweige zurück zu behalten für drinnen zum Aufstellen. Magnolien blühen
in der Vase übrigens auch sehr schön auf, auch wenn sie etwas kleinere
Blüten bekommen.
- Abgestorbenes
von den Beeten entfernen und Stauden zurückschneiden.
- Eingeräumte
Terassenpflanzen inspizieren und eventuell beschneiden.
Viele brauchen nun langsam Dünger und mehr Wasser (Rosmarin!).
- Die
ersten Samen in Töpfen aussähen.

Feste
im Februar | | | |
2.
Februar: Mariä Lichtmess Für
die Katholiken war dieses der Tag, an dem Maria Jesus im Tempel vorstellte. Auch
für Lichtmess haben sich mit dem christlichen Hintergrund allerhand heidnische
Bräuche vermischt. Im alten Rom war es ebenfalls ein hoher Feiertag zu ehren
des Februus, der mit einem Fackelumzug gefeiert worden sein soll. In der Kirche
hat man diesen Brauch christianisiert, in der Messe wurden daher an diesem Tage
die Kerzen geweiht, die man im Laufe des Jahres in der Kirche benötigt, und
auch die Familien brachten Kerzen mit. Diese geweihten Kerzen waren besonders
wertvoll, denn sie sollten vor Feuer und Blitzschlag schützen. Im Anschluss
an die Messen gab es in vielen Gegenden dann auch Lichterprozessionen. Früher
bekamen die Dienstboten an diesem "Schlenkerltag" genannten Tag ihren
Lohn und danach oft einige Tage frei. Sie konnten dann auch die Stellung wechseln,
zogen über Land und besuchten auch Verwandte, wo sie dann mit einem Festschmaus
empfangen wurden. Bis
1912 war Lichtmess ein offizieller Feiertag. Danach begannen die Bauern nach der
Winterpause wieder mit ihrer Arbeit. | | Montag
nach Lichtmess Von
nun an arbeiteten die Handwerker wieder ohne künstliche Beleuchtung. Der
Nachmittag wurde meistens von den Meistern frei gegeben und hieß Lichtblaumontag. | | 14.
Februar: Valentin Was
nun den Heilige Valentin eigentlich mit diesem Tag der Liebe und Freundschaft
verbindet, liegt im Dunkel der Geschichte. Er hat vermutlich im 2. Jahrhundert
als Bischof von Terni im damaligen römischen Reich gelebt und soll der Legende
nach Liebespaare heimlich getraut haben. Sein
angeblicher Todestag fällt zusammen mit einem beliebten römischen Fest,
das "Lupercalia" hieß. Dabei durften die unverheirateten Burschen
Lose ziehen, auf denen die Namen der Mädchen standen, und die so zusammen
gebrachten Paare zogen durch die Stadt. Nicht selten mag es dabei auch gefunkt
haben ... Noch
heute ist der Valentinstag jedenfalls der Liebe gewidmet. Mehr darüber findest
du auf unseren Valentinsseiten. | | Fasnet,
Fasching, Karneval Der
9./10. Februar ist der früheste Termin für die Fasnetszeit (von mittelhochdeutsch
vasenaht = "Unfug in der Nacht") , die ursprünglich ein altes Vorfrühlings-
und Fruchtbarkeitsfest war. Die Verbindung von altem Brauchtum wie Winteraustreiben
und Lust am Mummenschanz erkennt man noch im Voralpenland: Peitschenknallen und
Kuhglockenläuten soll böse Geister vertreiben und "die Saat wecken",
Schlagen mit grünen Zweigen und Schweinsblasen sollte ursprünglich Krankheiten
und Siechtum verhindern und der Fruchtbarkeit dienen. Kostümierungen und
lärmende Umzüge gehören aber überall dazu. Mehr
über die "schwäbisch-allemannische Fasnet" gibt es hier zu
lesen: http://www.narren-spiegel.de Meistens
beginnen die "tollen Tage".sie an einem Donnerstag. In manchen Gegenden
werden Weiberbälle gefeiert, die oft schon am Nachmittag begannen. Männer
durften erst gegen Abend dazu stoßen. An diesem Donnerstag findet übrigens
auch der Wiener Opernball statt! Manchmal
gab es Faschingshochzeiten, bei denen sich die Kinder als Braut und Bräutigam
verkleideten und, oft auch mit zukünftigen Kindern im Puppenwagen durch das
Dorf zogen um Zutaten für ein zünftiges Hochzeitsmahl zu sammeln. In
manchen Gegenden feiern auch Erwachsene, oft ist die Braut dann ein verkleideter
junger Mann, die "Ehe" endet am Aschermittwoch mit einer Scheidung,
bei der die (gereimten!) Scheidungsgründe meistens das ganze Dorft durch
den Kakao zogen. Rosenmontag
und Faschingsdienstag sind dann die Höhepunkte der Faschingszeit. Seit 1823
finden am Rosenmontag die großen Karnevalsumzüge statt. Am
Aschermittwoch beginnt für die Gläubigen dann die 40tägige Fastenzeit
vor Ostern, weswegen vorher auch noch überall ordentlich geschmaust wird!
Nun war es nicht meher so wichtig, die Vorräte zu bewahren, denn mit dem
nahenden Frühjahr hatte die Not ein Ende. Ntürlich mussten auch die
Speisen gegessen werden, die früher in der Fastenzeit verboten waren. Deswegen
gibt es traditionell in diesen Tagen viele Eierspeisen wie z. B. Pfannkuchen.
Übrigens waren im Mittelalter in der Faschingswoche viele Arbeiten nicht
erlaubt, so dass man sich ganz dem Feiern und Schmausen widmen konnte. | |
Fastenzeit Die
Fastenzeit beginnt am Aschermittwoch, dauert 40 Tage lang und endet am Karsamstag.
Die 40 ist eine wichtige Zahl: 40 Tage und 40 Nächte regnete es während
der Sintflut, die Israeliten mussten 40 Jahre lange warten, bevor sie ins gelobte
Land ziehen durften, Moses, Elias und Christus fasteten 40 Tage und 40 Nächte. Früher
war das Fasten eine sehr strenge Angelegenheit. Oft durfte am Karfreitag und am
Karsamstag gar nichts gegessen werden. Erwachsene zwischen 21 und 60 Jahren aßen
nur einmal am Tag. Fastenspeisen durften kein Fleisch, keine Milch und keine Milchprodukte
und ürsprünglich auch keine Eier enthalten. Manchmal durften Laien,
außer an bestimmten Tagen, auch Milch und Milchprodukte essen. Fastenspeisen
waren also vor allem Fisch, Gemüse, Getreide, Obst und Öle, später
auch Eier, Butter und Milch, Krebse, Muscheln und Vögel. Übrigens hieß
das oftmals nicht, dass die Speisen nicht lecker zubereitet wurden! Es gab Gemüswe-
und andere Suppen, diverse Aufläufe, Hirsebrei, Pfannkuchen und Süßspeisen
wie Kartäuserklöße. Die Süßspeisen wurden oftmals kunstvoll
so zubereitet, dass sie dien verbotenen Fleischspeisen, also Würsten, Koteletts,
Braten oder Frikadellen ähnelten. | | Fastensonntage An
den Fastensonntagen gibt es häufig Frühlingsbräuche wie Funkenfeuer,
Fackelschlagen, Saatwecken, Sommeranwecken. Mehr darüber findest du auf unseren
Seiten Frühlingsbräuche |
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