Der Monat März

Hier geht es um Aktivitäten und Feste im Monat März

Mutti und ich

 

Der Name "März" ist abgeleitet vom römischen Kriegsgott Mars (auch Gott der vegetation). Es war der 1. Monat im römischen Kalender. Langsam erwacht die Natur, Weiden bekommen Blütenkätzchen, die ersten Blumen blühen, die Zugvögel kehren zurück aus dem Süden.

Alte deutsche Namen:

  • Lenzmond
  • Lenzing
  • Frühlingsmond

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Credits

 

 

Im März erledigen

Drinnen

  • Letzte Gelegenheit für den Frühjahrsputz! Vielleicht sollest du mal den Putzmittelschrank aufräumen! Hast du genügend Putzlappen und Schwämme? Für 1x-Putzlappen kann man gut alte T-Shirts zerschneiden. Sieht dein Besen eventuell aus wie ein gerupftes Huhn und sollte erneuert werden? Auf jeden Fall mal wieder reinigen [LINK]. Leg dir vielleicht einen Staubwedel aus Straußenfedern zu, dann musst du beim Putzen nicht jedes Mal die ganzen Nippes beiseiteräumen. Brauchst du neue Gummihandschuhe?
    Wie sieht es mit deinen Putzmitteln aus ? Du benötigst wesentlich weniger, als du denkst.
    Guck mal hier [LINK], oder hier [LINK]
    Mehr über Frühjahrsputz gibt es auf der Rabenputzseite [RabenLINK]
  • Wie wäre es mit einem Frühlingsfest daheim?

Draußen

  • Gründliches Autowaschen ist angesagt, wasch den Winterschmutz und das ganze Salz ab.
  • Die Terasse fegen und das Gartenhäuschen putzen.
  • Die Gartenmöbel aus dem Keller holen und eventuell streichen oder reparieren. Sind die Kissen noch in Ordnung?
  • Dünger ausbringen. Vielleicht solltest du deinen Gartenboden mal testen lassen, bevor du das tust.
  • Außer in sehr kalten Gegenden kann der Winterschutz von Rosen und Stauden entfernt werden.
  • Eventuell den Rasen neu einsähen, ansonsten düngen, vielleicht mal vertikulieren.

 

Feste im März
Schneeglöckchen
Frühlingsboten

wie zum Beispiel die ersten Veilchen, der erste Storch oder der erste Maikäfer, wurden früher oft mit einem richtigen Fest begrüßt. Manchmal bekam der glückliche Finder eine Belohnung oder dienen Dankestrunk.

In Anhalt heißt es, wer das erste Veilchen des Jahres findet, darf sich etwas wünschen, das wird so gewiss in Erfüllung gehen, wie nun der Frühling beginnt.

Vielerorts finden im März traditionelle Feste zum Winteraustreiben statt. Mehr Infos auf meiner Seite Frühlingsbräuche

Ring 1. März: Verlobungstag

Früher war der 1. März ein beliebter Tag für Verlobungen. Der Brauch der Verlobung vor der Hochzeit ist schon sehr alt. Lange Zeit war dieses Eheversprechen ein gesellschaftliches "Muss", manchmal wichtiger als die Heirat selber. Dabei wurden nämlich wichtige finanzielle und rechtliche Dinge oft unter Zeugen verhandelt und abgesprochen und das Versprechen wurde mit Handschlag besiegelt. Daher stammt übrigens der Ausdruck "um die Hand anhalten". Die Verlobung wurde meistens mit Hilfe deutlicher Zeichen für Außenstehende sichtbar gemacht. Noch heute kennen wir den Ring am 4. Finger der linken Hand, der dann anlässlich der Trauung auf die Rechte wandert.

Natürlich gibt es auch ein Liebesorakel für diesen Tag: Wer um Mitternacht drei Mal um sein Bett herum wandert, wird im Traum seinen Zukünftigen / seine Zukünftige erblicken.

Frauentag

 

8. März: Tag der Frau

Der erste Frauentag fand 1909 (damals noch im Februar) in Amerika statt. Auch hier standen schon Froderungen nach Gleichberechtigung der Frau im Arbeits- und Gesellschaftsleben im Mittelpunkt. Am 19. März 1911 wurde dann ein erster internationaler Tag der Frau in Dänemark, Deutschland, Österreich und der Schweiz begangen. Über eine Million Frauen und Männer nahmen an den Kundgebungen teil, auf denen Gelichberechtigung, Wahlrecht, Recht auf Arbeit und Anspruch auf öffentliche Ämter und Berufsausbildung für Frauen gefordert wurde.

1914 beteiligten sich noch weitere Staaten an einem Internationalen Frauentag um den 8. März herum, an dem zudem gegen den Krieg demonstriert wurde. 7 Jahre später, 1921 wurde der 8. März offiziell zum Tag der Frau erklärt, derschließlich in den 80er Jahren wieder größere Bedeutung erlangte. Nun wurden zudem Themen wie Rechte von Ausländerinnen, Diskriminierung von homosexuellen Lebensgemeinschaften aufgegriffen.

Kobold

 

15. März: die Iden

Im römischen Kalender waren die Iden die mittleren Tage des Monats, im März, Mai, Juli und Oktober war das jeweils der 15. Tag, ansosnten der 13. Neben den Nonen, Kalenden und Terminalien waren die Iden einer der vier feststehenden Feiertage, die jeder Monat des römischen Kalenders hatte. Die übrigen Tage des Kalenders wurden danach benannt, um wieviele Tage davor es war. Die zweite Monatshälfte trug also schon immer den Namen des Folgemonats.

Immer bei Wechseln und neuen Etappen und Teilstücken konnten für unsere Ahnen große Gefahren lauern. An diesen Tagen musste man sich vor Dämonen und Kobolden, Hexen und auch Vampiren hüten. Die Iden des März waren besonders gefährlich, einfach, weil es die ersten des Jahres waren. Dagegen sollten Knoblauchzehen an einem Band helfen, die man sich wie eine Kette um den Hals hängte. Die Rabenfrau empfielt: Lieber die Salatschüssel damit ausreiben und einen frischen Märzsalat essen!

Merh über die Iden und den römischen Kalender: [LINK]

Kleeblatt

17. März: St. Patrick's day

Der Tag ist dem Schutzpatron von Irland gewidmet. Patricius oder Patrick ist angeblich in Schottland geboren und als 16jähriger von Piraten nach Irland entführt worden sein. Dort hat er angeblich 6 Jahre lang Vieh gehütet, ehe er fliehen konnte und in die Heimat zurück kam. Eventuell war er aber auch ein römischer Kriegsmann.

Jedenfalls kam er dann später als Bischof nach Irland und soll er dann viele Schulen, Kirchen und Klöster gegründet und natürlich auch Wunder gewirkt haben.

In Irland war St. Patrick's day ursprünglich ein streng religiöser Feiertag, an dem laut Gesetz alle Pubs geschlossen zu sein hatten.

Zum Nationalfeiertag wurde der Tag erst in Amerika, durch die vielen Iren, die Mitte des 19. Jahrhunderts dorthin ausgewandert waren, um den großen Hungsrsnöten durch die Kartoffelfäule in Irland zu entgehen. Zuächst zählten sie dort nicht sehr viel, aber schließlich begannen sie, sich als politische Macht zu begreifen und ihren Nationalstolz zu stärken, in dem besondere Bräuche (auch Grün als "Nationalfarbe gehört dazu) gepflegt wurden und man auch Wert legte auf nationale Feste und Gebräuche. Die erste St. Patricks Parade wurde deswegen auch in Amerika abgehalten.

In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts begann man dann auch in Irland mit den St. Patricks Feten, ursprünglich wohl, um den Tourismus anzukurbeln, und inzwischen feiern auch viele Leute bei uns den St. Patrics Day. Unbedingt dazu gehört ein Kleeblatt, und zwar ein "normales" dreiblätteriges, denn, so heißt es, an diesem Beispiel habe der heilige Patrick den Iren die Dreifaltigkeit erklärt.

 

Osterglocken

20. /21. März: Frühlingsanfang

Am 20. oder 21 März ist Frühlings-Tagundnachtgleiche, die Sonne tritt ins Sternbild Widder, mit dem der Frühling anfängt. Es gibt allerhand so Feste und Bräuche zu diesem Tag, einige könnt ihr nachlesen auf den Raben-Frühlingsseiten [RabenLINK].

Hase

22. März: Frühester Termin für das Osterfest

Ostern ist ja ein bewegliches Fest. Auf dem Konzil von Nizäa legte Kaiser Konstantin es auf den Sonntag nach Frühlingsanfang. So ergibt sich eine Zeitspanne vom 22. März bis zum 25. April. Das christliche Osterfest beendet die 40tägige Fastenzeit, die früher in der Karwoche zwischen Palmsonntag und Ostersonntag besonders streng eingehalten wurde. Kein Wunder, dass sich Osterbräuche, wenn sie nicht mit dem Frühling zu tun haben, sich oft um das Essen drehen. Mehr über Palmsonntag, die Osterbräuche und darüber, was die Auferstehung Christi ausgerechnet mit einem Hasen zu tun hat, findet ihr auf den Rabenosterseiten [RabenLINK]

Mariä Verkündigung

25. März: Mariä Verkündigung oder auch Mariä Empfängnis

Mariä Verkündigung oder Verkündigung des Herrn heißt die Geschichte in der Bibel, in der der Erzengel Gabriel Maria ankündigte, dass sie Gottes Sohn gebären werde, und diese ihr Einverständnis gab.

Es ist eines der ältesten Kirchenfeste und wurde schon im 5. Jahrhundert an diesem Tage als eines der Hauptfeste gefeiert. In Europa war der Tag lange der bürgerliche Jahresbeginn, in England sogar bis zum 16. Jahrhundert.

An Mariä Verkündigung kommen die Schwalben wieder, so hieß es, und es gab manchen Frühlingsbrauch an diesem Tage: So wurden Obstbäume gesetzt und Bauern zogen mit dem Pflug die ersten Furchen, auf dass es eine reiche Ernte gäbe. Oft wurden die Winterkleider an diesem Tag gelüftet, damit sie, wenn sie den Sommer über eingemottet wurden, nicht von Ungeziefer befallen würden. Die Handwerker arbeiten von nun an abends ohne künstliches Licht.

In Schweden feiert man den Marientag mit Einladungen zu Waffeln mit Sahne.

 

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Credits:

Background: meinereine

Titelfoto: aus meinem Kinderalbum

Klebestreifen: Pugglypixel

Frühlingsboten, Verlobungstag : Fotos vom Rabenmann

Kleeblatt: meinereine

Frauentag: Plakat der Frauenbewegung zum Frauentag 8. März 1914

Kobold: Arthur Rackham (1867-1939)

Frühlingsblumen: John William Godward (1861-1922)

Hase: Alfred Dürer (1471-1528)

Mariä Verkündigung: Melozzo da Forlì (ca. 1438-1494)

Fonts: Mom's Typewriter, Backspace Tribute to Pearl Jam