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Im
November erledigen Drinnen - Anfang
des Monats: Herbstdeko entsorgen.
- Plätzchen
backen!
- Weihnachts-
und Silvestereinladungen planen. Ist das Geschirr, das du brauchst, sauber? Hast
du genug Teller und Besteck?
- Eventuell
Weihnachtstischtücher und Servietten durchsehen und Bügeln.
- Falls
du Weihnachten dein Silberbesteck benutzen willst, solltest du es jetzt durchsehen
und eventuell putzen. Einfache Möglichkeit: Einen großen Kochtopf mit
Alufolie auslegen, Wasser hineingeben, eine Handvoll Salzu hinzu, das Besteck
hineinlegen. Nun das Wasser auf dem Herd bis zum Siedepunkt erhitzen. Dann kannst
du das Silber einfach abwaschen. Fertig!
- Vorräte
checken, schon an Weihnachten denken. Nicht Verderbliches schon Anfang des Monats
einkaufen.
- Weihnachtsdekoraktionen
noch einmal überdenken und prüfen. Funktionieren die Lichterketten?
(Siehe auch unsere Weihnachtsseiten), eventuell Blätter, Zweige usw. im Wald
sammeln, bevor das Wetter zu schlecht wird.
- Gegen
Ende des Monats: Weihnachtsdekorationen anbringen.
- Adressen
(EMail und Schneckenpost!) überprüfen
- Mit
der Weihnachtspost anfangen!

Draußen - Rosen
und empfindliche Stauden mit einem Winterschutz versehen.
- Gartenwasserhähne
abstellen und entleeren.
- Gartengeräte
aufräumen, Spaten und Scheren eventuell schleifen und leicht einölen.
- Falls
du ein Grab pflegen musst, Winterschmuck herrichten.
- Türkranz
winden für Weihnachten
- Wintergrün
besorgen für Weihnachtssschmuck
- Richte
Besen und Kehrschaufel für den winterlichen Einsatz her. Besorge Sträusalz
oder Splitt!
- Mach
das Auto winterfest: Winterreifen aufziehen, Frostschutzmittel in den Tank der
Scheibenwaschanlange füllen, kleiner Eimer mit Splitt oder Katzensträu,
Klappspaten, funktionierende Taschenlampe, Eiskratzer und Handfeger, warme Decke.
Falls du einen Diesel fährst, denke daran, Winterdiesel zu tanken!

Feste
im November Wegen
der vielen kirchlichen Totenfeste ist der November für manche Leute vor allem
eine Zeit des Gedenkens und der Besinnung. | | |  |
1.
November: Allerheiligen Gedenktag
der katholischen Kirche für die Heiligen und Märtyrer. Es mischen sich
Dank für ihre Fürsprache und die Hoffnung auf die eigene Erlösung
durch ein Leben in Gottvertrauen. |  | 2.
November: Allerseelen An
diesem Tag gedenken die Katholiken der Verstorbenen und sprechen Gebete für
einen schnellen Aufstieg in den Himmel. Es ist üblich, die Gräber zu
schmücken und in vielen Gegenden stellt man auch eine kleine Laterne auf
als Symbol für das ewige Licht. Früher hat man am Familientisch manchmal
ein Gedeck aufgelegt für die Verstorbenen des letzten Jahres, die an diesem
Tag ein letztes Mal dahin zurück kehren sollten, wo sie gelebt hatten. Die
evangelische Kirche hat diesen Brauch nicht übernommen, denn der Gedanke,
durch gute Tagen oder Fürbitten sich den Himmel zu "verdienen",
wurde abgelehnt. Einen Totengedenktag gibt es aber auch: den Totensonntag. Es
ist der Sonntag vor dem 1. Advent. |  | 3.
November: Hubertustag An
diesem Tag gedenkt die katholische Kirche des heiligen Hubertus, der Bischof von
Maastrich und Lüttich war. Der Legende nach hat er an einem Feiertag gejagt,
und soll durch das Erscheinen eines weißen Hirsches mit einem goldenen Kreuz
im Geweih zu einem Leben in Glaube und Enthaltsamkeit bekehrt worden sein. Seit
jener Zeit gilt er als Patron der Jäger und Schützen und soll diese
daran erinnern, ihr Handwerk waidgerecht und mit Achtung gegenüber dem Tier
auszuüben. Die
Kirche betrieb damit frühzeitig nötige Umweltpolitik, denn durch die
Jagdleidenschaft des Adels, die Weiterentwicklung der Schusswaffen und den Rückgang
der großen Wälder war die Anzahl der jagbaren Tiere vielerorts bedrohlich
zurück gegangen. Für
die Jäger und Förster ist heute ein großer Festtag. Viele Jagdpartys
werden gefeiert, denn in früheren Zeiten begann man an diesem Tage mit der
Jagd auf Großwild, weil es jetzt kälter wurde, und man das Fleisch
gut einlagern konnte. In manchen Gegenden ist die Hubertusjagd ein richtiges Volksfest,
das mit viel Jägerlatein und Kräuterlikör zum Warmhalten verbunden
ist! |  |
1.
Novemberwoche: Internationale Katzenwoche In
den USA bekommen in dieser Woche die Katzen besonders gutes Fressen mit allerhand
Erlesenem (inklusive Kaviar!), was oft nach speziellen Katzenkochbüchern
selbst gekocht wird. Katzenkulinarische
Leckerbissen gibt es, neben vielen Informationen über Katzen und Hunde, zum
Beispiel hier: http://home.t-online.de/home/eki01/ |  | Der
heilige Martin wurde dadurch, dass er der Legende nach seinen Mantel mit einem
Bettler teilte, zum Patron der Mildtätigkeit. 371 war er Bischof von Tours. Vielerorts
ist St. Martin der Höhepunkt des Laternelaufens der Kinder, oft mit einem
Martin auf einem Pferd vorweg. Was nun die Laterne mit dem heiligen Martin zu
tun hat, konnten wir nicht klären. Martini
ist in Süddeutschland das Ende des Bauernjahres, der Pachtzins wurde fällig,
und für das Gesinde begann ein neues Dienstjahr, oder es wechselte den Dienstherrn.
Zudem geht mit diesem Tage die fröhliche Kirchweihzeit zu Ende, und früher
begann eine 40tägige Fastenzeit, die bis Weihnachten dauerte, später
aber auf die Zeit zwischen dem ersten Advent und Weihnachten verkürzt wurde.
Darum gab es an diesem Abend noch einen ordentlichen Festschmaus, zu dem oft auch
eine Martinsgans gehörte. Wie Martin zur Gans kam, ist auch nicht wirklich
klar, vermutlich wurden einfach traditionell an diesem Tag Gänse geschlachtet,
denn auch schon in sehr alten norwegischen Runenkalendern findet man zu diesem
Tage als Symbol eine Gans. Man hat aber flugs ein paar Legenden dazu ausgedacht:
Der Heilige habe sich zum Beispiel in den Gänsestall verkrochen, als er nicht
Bischof werden wollte, und die Gänse sollen ihn verraten haben, die Gänse
hätten den Heiligen durch ihr Geschnatter bei einer Predigt gestört,
eine Gans habe, nachdem sie dem Wolf entkommen sei, Martin als Nothelfer gepriesen.
Hier gibts mehr
Informationen über den Martinstag: http://www.swr.de/thema/archiv/herbst_01/martinstag.html |  | 30.
November: St. Andreas Der
Apostel gilt als Künder der Zukunft, weshalb sich auch um diesen Tag viele
Orakelbräuche ranken. Viele dieser Andreas-Orakel betreffen, wie kann es
anders sein, die Liebe. Andreas-Orakel
- Tremmelziehen
(Sachsen): Das Mädchen zieht um Mitternacht schweigend einen Scheit (= Tremmel)
aus dem Holzstoß. Ist dieser gerade, bekommt sie einen schönen, gerade
gewachsenen Liebsten, ist er krumm, wird es ein krummer Alter.
- Apfelorakel
(Hessen): Das Mädchen muss sich von einer braven Witwe schweigend und ohne
Dank einen Apfel schenken lassen und die eine Hälfte vor, die andere nach
Mitternacht verzehren. Dann soll sie von ihrem Zukünftigen träumen.
- Weinorakel
(im Harz): Das Mädchen muss vor dem Schlafengehen zwei Becher Wein trinken
und trämt dann ebenfalls vom Ehemann in in spe.
- Andreaszweige:
Am Andreastag schneidet man nach ganz besonderen Vorschriften Zweige und stellt
sie ins Wasser, die sogenannten Andreasreiser. Sie müssen um sechs, neu oder
zwölf Uhr geschnitten werden, und sollten am besten von sieben oder neunerlei
verschiedenen Bäumen oder Sträuchern stammen. Natürlich darf man
dabei nicht sprechen, und niemand darf einen dabei beobachten. Drei der Reiser
werden mit farbigen Bändern umwunden, und diese symbolisieren drei Wünsche.
Wenn die Zweige Weihnachten aufgeblüht sind, geht der Wunsch in Erfüllung.
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