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Die
letzten Sommertage haben begonnen. Nachts merkt man schon deutlich die Kühle
des Herbstes. Im
September erledigen Drinnen - Sind
all deine Versicherungen in Ordnung? Einmal im Jahr solltest du alles überprüfen!
- Heizungen
und Öfen reinigen, bevor die kalte Jahreszeit kommt und sie wieder in Betrieb
genommen werden. Eventuell die Heizungsanlage von einem Fachmann checken lassen.
- Fang
an, die Somergarderobe über den Winter wegzuräumen und die Wintersachen
auszupacken. Am besten machst du gleich den Kleiderschrank sauber. Check die Sommersachen
durch: Was ist noch tragbar, was ist zerschlissen oder passt nicht mehr richtig?
Schau nach, was du den Sommer über kaum getragen hast. Vielleicht solltest
du es zur Altkleidersammlung geben, weil du es doch nicht magst oder benötigst.
Genau so machst du es nun mit den ausgeräumten Wintersachen. Behalte nur
die Kleider, die du wirklich magst!
- Schau
nach, ob sich im Kühlgitter deines Kühlschrankes Staubflusen verfangen
haben. Gründlich absaugen!
- Dasselbe
solltest du auch mal für deinen Trockner tun. du wirst dich wundern, wieviel
Staub sich in dem Ding sammelt!
- Falls
du noch Reparaturen vorhast oder etwas renovieren willst, solltest du es diesen
Monat erledigen, bevor die Weihnachtshektik ihren Anfang nimmt.
Draußen - Räume
deinen Garten auf, schneide die Einjährigen Pflanzen ab und gib sie auf den
Kompost. Eventuell musst du den Kompost noch einmal umschichten, damit das Laub,
das nun bald von den Bäumen fällt, Platz hat. Beerensträucher kann
man jetzt schon zurückschneiden.
- Schau
deinen Rasen an: Hat er unter der Hitze gelitten? Jetzt ist eine gute Zeit zum
Nachsähen und für eine Neuanlage.
- Räum
dein Gartenhaus auf. Checke die Gartengeräte und entsorge alte Düngemittel,
alte Samentüten und Spritzmittel. Jetzt wird es bald kalt, und dann hast
du garantiert keine Lust mehr dazu!

Feste
und Bräuche im September | | |  |
Altweibersommer So
nennt man die letzten goldenen Sommertage des Jahres. Nachts ist es bereits recht
kühl um diese Jahreszeit, und so bildet sich um die Morgenstunden Tau, der
die vielen Spinnenfäden aufleuchten lässt, die man jetzt findet. Früher
glaubte man, es seien die Lebensfäden der Menschen, gesponnen von den Schicksalsgöttinen,
den Nornen. Glück sollte es bringen, wenn einer der Fäden an einem hängen
blieb. Heute weiß man: Die Jungspinnen lassen sich an diesen Fäden
vom Wind durch die Luft tragen. Mit
alten Weibern hat der Name eigentlich nichts zu tun, er kommt vom altdeutschen
Wort "Weiben", das verknüpfte Spinnweben bezeichnet hat. |  | Almabtrieb
(oder auch: Alpabtrieb) Spätestens
Ende des Monats werden die Kühe von den Almen in die Tälergetrieben.
Wie bei jeder Veränderung, fürchtete man auch jetzt, dass das Vieh durch
böse Mächte gefährdet sei. Deswegen wurde wenigstens die Leitkuh
mit Kräuterkränzen und manchmal auch Spiegelscherben geschmückt
und mit allerlei Zaubermittelchen behandelt, was vor dem bösen Blick und
Verhexen schützen sollte. Die Bräuche beim Almabtrieb sind von Tal zu
Tal unterschiedlich, wird aber meistens festlich begangen. |  | 21.
September: Herbstanfang Früher
war der 21. September ein heidnisches Herbstfest anlässlich der Tag- und
Nachtgleiche. Von Nun an sind die Tage wieder kürzer als die Nächte,
die dunkle Jahreszeit nimmt ihren Anfang. |  |
29.
September: Michaelis- oder Michelstag Seit
über 1000 Jahren schon gedenkt man an diesem Tag des Erzengels Michael. Er
wird meist als "feuriger Fürst des Lichtes" dagestellt, in schimmernder
Rüstung, und mit einer Waage, um am jüngsten Tag die Menschen in Gut
und Böse zu trennen. Erst vor ein paar Jahren hat man man den Michaelistag
zum Fest der Erzengel "aufgestockt", so dass nun auch die "geringeren"
Erzengel Raphael und Gabriel beteiltigt sind. Durch die Eigenschaft
Michaels als Lichterfürst haben sich verschiedene Lichtbräuche erhalten.
Es passt ganz gut in die Jahreszeit, denn nun
wird es abends schon merklich früher dunkel, und auch morgens, wenn man aufsteht,
ist es noch nicht richtig hell.
Jetzt braucht man wieder künstliches Licht, um zu arbeiten, das wurde früher
traditionell mit einem sogenannten "Lichtschmaus" gefeiert, mit einem
"Lichtbraten" oder einer "Lichtgans". Früher hat man
am Vorabend des Michaelstags (29. September) das Michelsfeuer angezündet,
am Michelstag wurde nicht auf dem Felde gearbeitet, nicht gesponnen, und am Montag
danach bekamen auch Gesellen und Lehrlinge von ihren Meistern einen freien Tag,
um den Beginn der Lichtarbeit, der Arbeit bei künstlichem Licht, zu feiern. In
vielen Gegenden haben sich aus dem rituellen "Anzünden der Lampen"
Laternenfeste entwickelt, die Kinder laufen, wie an St. Martin (11. Dezember)
mit ihren Laternen oder geschnitzten Rüben oder Kürbissen durch die
Straßen |
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