Seitenende | 
Gehörst
du vielleicht auch, wie die Rabenfrau, zum Volk der Jäger und Sammler? Mit
meinen Schätzen mache ich fast Pipi Langstrumpf Konkurrenz! Bei Spaziergängen
werden Steine, Zapfen, und Ästchen gesammelt, vom Urlaub am Meer komme ich
meistens zurück mit mehreren Kilo Muschelschalen im Gepäck...
Hier habe wir ein paar Bastelarbeiten aufgelistet, die man mit solchen Fundstücken
anfertigen kann, oder die sonstwie zum Sommer passen! Windlichter Windlichter
kann man im Sommer immer gebrauchen, für Grillfeste im Garten, für romantische
Abende auf dem Balkon... Windlichter
- ganz einfach aus Weck-Gläsern! 
Minimal
Design: Einfach dicke, weiße Kerzen hinein stellen.
Etwas
aufwändiger: Wer Lust hat, kann unten etwas Vogel- oder Deko-Sand hinein
geben oder auch, ganz edel, Rosenblätter. Hübsch ist auch etwas Wasser
mit kurzstieligen Blüten oder Blättern. Wenn
es etwas Meer sein darf: Mit Heißkleber außen Muscheln aufkleben,
oder oben Bindfaden herumwickeln an die Enden Muscheln hängen. In solche
Windlichter gehört natürlich weißer Vogelsand! Seitenanfang Windlichter
aus Konservendosen Zugegeben,
viel Licht geben diese Laternen nicht! Aber es sieht hübsch aus, wenn man
sie zu mehreren in Bäume oder an den Zaun hängt! 
| Dazu
brauchst: | ein
paar Konservendosen einen Hammer einen dicken Nagel Wasser, und möglichst
eine Tiefkühltruhe oder auch ein dickes Stück Holz, das in die Dose
passt | | So
geht's: | - Fülle
die Dose mit Wasser und stelle sie in den Tiefkühler, bis es gefroren ist.
- Nun
kannst du mit Hammer und Nagel ein Lochmuster in die Dose schlagen, ohne dass
sie allzu sehr verbiegt. Notfalls geht es auch, wenn du ein Stück Holz unterlegst,
allerdings verbeult die Dosen dann leicht.
- Am
oberen Rand an beiden Seiten Löcher einschlagen, Draht für den Hängebügel
durchziehen und befestigen.
- Das
Eis auftauen lassen und das Wasser ausgießen. Wenn die Dose trocken ist,
kannst du ein Teelicht hineinstellen und dein Licht aufhängen. Vorsicht,
es wird unter Umständen sehr heiß! Mach den Aufhängebügel
nicht zu kurz!
|
Seitenanfang Windlichter
aus einfachen Gläsern und schönen Papieren 
Sparversion
für Bastelmuffel: Du brauchst dafür Frühstückstüten
aus Butterbrotpapier und passende Gläser (Eventuell Tüten oben abschneiden,
die Gläser sollten so hoch sein wie die Tüte!). Stelle je ein Glas in
eine Tüte, fülle etwas Sand in das Glas und stelle ein Teelicht hinein.
Fertig! Ein wenig
komplizierter: Oder du legst ein Stück Butterbrot- oder weißes
Architekten-Pauspapier um das Glas. Gut sieht auch das neue, bunt bedruckte Transparentpapier
aus, das man für Lichterketten benutzen kann. Das Papierstück sollte
genau so hoch sein wie das Glas und sich ein gutes Stück überlappen,
wenn du es um das Glas legst. Eventuell mit doppelseitigem Klebeband befestigen.
Oder du befestigst du es mit einem Band, das du um das Glas schlingst und verknotest.
Du kannst auch ein goldenes oder silbernes Hutgummi nehmen, oder Bast, oder auch
einfachen Bindfaden benutzen. Das kommt ganz auf den Stil deiner Tischdekoration
an. Edel wirkt es, wenn du bei einfarbigem Papier einen dünnen Silberdraht
benutzt, auf den du einige farblich passende Glasperlen gezogen hast. Kleine
Bastelei für Kinder: Dazu brauchst du ein altes Marmeladenglas und Drachenpapier
in bunten Farben, in Fetzen von 2 - 5 cm gerissen und Tapetenkleister. Mit dem
Tapetenkleister werden die Papierfetzen einfach auf das Glas geklebt. Wer geschickt
ist, kann Muster, Streifen oder Gesichter kleben, Puristen kleben einfarbit, aber
es sieht auch gut aus, wenn die Fetzen einfach bunt durcheinander aufgeklebt werden.
Wenn die Lichter getrocknet sind, etwas Sand hinein füllen und ein Teelicht
hinein stellen. |
Seitenanfang Windlichter
zum Mitnehmen, flach einzupacken 
| Dazu
brauchst: | - Ein
Stück Kükengitter aus dem Baumarkt, etwa 4 Finger breiter als das Windlicht
werden soll und etwa 2 Finger breit länger als der spätere Umfang
- ein
Stück Architekten-Pauspapier (wenn es "edel" sein soll und ein
wenig haltbarer)oder einfaches Butterbrotpapier, genau so hoch wie das spätere
Windlicht und genau so lang wie sein späterer Umfang.
| | So
geht's: | - Das
Papier so auf das Kükengitter legen, dass oben, unten und an einer Seite
jeweils ein Stück vom Gitter über steht.
- Mit
einer Zange die Ränder oben und unten über das Papier knicken und andrücken.
So flach kannst du das Windlicht einfach einpacken!
- Wenn
es benutzt werden soll, das Windlicht mit dem Papier nach außen rund zusammenlegen
und mit dem überstehenden Kükendraht oder mit dünnem Draht befestigen.
|
Seitenanfang Mobile
aus Fundstücken 
| Du
brauchst: | ein
Rundholz oder ein relativ gerader Ast von etwa 40 cm Länge braune Schnur,
Bindfaden, oder, ganz edel: Lederbänder sowie
(zum Beispiel) -
Muscheln und Steine mit Loch (bohren oder besser so gefunden)
- kleine
Stöckchen
- Zapfen
- Lochsteine
- Glas-,
Keramik- oder auch Holzperlen mit großem Loch
- abgeschliffene
Glassteine vom Strand (mit Draht befestigen)
- Federn
- die
Korken der Weinflaschen, die du im Urlaub getrunken hast
- kleine
Glöckchen
- Muscheln
und Schneckenhäuser
- gut
machen sich fremdländische Münzen oder alte Glückspfennige, in
die du ein Loch bohren musst
| | So
geht's: | Binde
deine Fundstücke zu mehreren in einer Reihe an ein Stück Band. Das Band
befestigst du dann an deinem Rundholz oder dem geraden Ast. An dem Ast kannst
du fünf bis sechs Bänder mit Fundstücken aufhängen, je nach
Größe der Teile. Es
macht sich aber auch gut, wenn du bloß eine einzelne Schnur (zum Beispiel
mit lauter Lochsteinen vom Meer) aufhängst! Oder, falls du ganz viel Strandgut
gesammelst hast, fabrizierst du vielleicht eine ganze Gardine... |
Seitenanfang Bilderrahmen
"mit Meer" 
| Du
brauchst: | - einen
einfachen, möglichst unbehandelten Holzbilderrahmen (gibt's oft recht günstig
in Möbelläden)
- Holzbeize
in blau
- Transparenter
Lack (seidenmatt)
- Heißklebepistole
- Muscheln
und/oder kleine, maritime Mitbringsel
- ev.
etwas Sand
| | So
geht's: | Nimm
das Glas aus dem Rahmen und lege es beiseite. Dann den Rahmen blau beizen und,
wenn er trocken ist, mit dem Transparentlack lackieren. Gut trocknen lassen. Falls
du unten auf dem Rahmen einen "Strand" anbringen willst, lackst du diese
Stelle noch einmal mit dem Transparentlack (den Rand unregelmäßig ausführen,
eventuell wellenförmig!). Bevor diese Lackschicht trocken ist, streust du
den Sand auf den Rahmen. Gut trocknen lassen. Dann
den Sand abschütteln und probehalber mal Muscheln, Seesterne, Figuren, Schiffe
oder ähnliche Mitbringsel auf dem Rahmen anordnen. Wenn es dir so gefällt,
mit Heißkleber aufkleben. Glas und Foto einlegen, fertig! Übrigens:
- Du MUSST
den Rahmen nicht blau färben!
- Du
MUSST keinen Sand aufkleben!
- Du
kannst die Muscheln auch dicht an dicht in Reihen anordnen!
- Du
kannst auf den naturfarbenen Rahmen auch einfach einen Seemannsknoten aus Bindfaden
aufkleben!
- Du
kannst auch einfach Bindfaden dicht an dicht auf den Rahmen kleben und dann vielleicht
noch Muscheln drauf...
| Seitenanfang Lavendelflaschen 
Solche
Lavendelflaschen oder "Zauberstäbe" waren im viktiorianischen England
sehr beliebt, um Schränke oder Schubladen zu parfumieren. Sie machen sich
aber auch sehr schön zu mehreren auf einem flachen Tablett. Sie trocknen
natürlich aus, behalten aber lange ihren frischen Duft, und die trockenen
Lavendelblüten sind praktisch in einem Käfig "gefangen" und
verteilen sich nicht überall.
| Du
brauchst: | - mindestens
7 frisch gepflückte Lavendelblüten mit langem Stängel (wenn sie
schon trocken sind, sind sie zu brüchig, dann lass sie über Nacht draußen
liegen!)
- dunkles
Nähgarn
- schmales
Satinband
| | So
geht's: | Es
gibt 2 Möglichkeiten: - Bündle
die Lavendelstiele, so dass die Blüten gleich hoch stehen und binde sie mit
einem Stück Nähgarn gleich unter den Blüten eng zusammen.
- Nun
biege die Stängel vorsichtig über die Blüten, so dass sie einen
kleine "Käfig" für diese bilden.
- Die
Stängel ordnen und hinter den eingeschlossenen Blüten wieder mit dem
Nähgarn zusammen binden.
- Die
Stängel auf gleiche Länge schneiden und am unteren Ende noch einmal
mit dem Nähgarn zusammen binden.
- Aus
dem Satinband direkt am "Käfig" eine Schleife binden.
Für
die 2. Art brauchst du mehr von dem Satinband. Dafür können dann keine
Blüten mehr abfallen: - Von
den Lavendelstielen eine ungerade Anzahl abzählen. Genau wie bei der ersten
Art unterhalb der Blüten eng zusammenbinden. Dabei das Satinband mit fassen,
so dass ein Ende lang herunter hängt.
- Die
Stängel vorsichtig zurück biegen.
 - Nun
fängst du an, das Band mit den Stängeln zu verweben wie bei einem Korb,
immer einmal über einen Stängel einmal unter einen Stängel. Durch
die ungerade Anzahl der Stiele verschieben sich die Reihen.
 - Mach
so weiter, bis die Blüten von dem "Korb" ganz eingeschlossen sind.
Dabei das Band am Anfang und am Ende vom "Korb" fester anziehen, so
dass sich eine rundliche Form ergibt.
- Am
Ende das Band verknoten und nach innen ziehen. Die Stiele gleichlang abschneiden.
Ein weiteres Satinband herum wickeln und zu einer Schleife binden.

|
Seitenanfang Grafiken von
der Rabenfrau Summertime/Inhalt Rabenseiten/Inhalt Gästebuch Rabenseiten
| Impressum |
Faerieland | Blumiges |
Lesestoff | Im Jahreskreis |Sternstunden|
Just for the girls| Ein
Moment in der Zeit |