Blausternchen Von
ihnen glaubte man früher, sie seien Wohnstätten für Feen. Deswegen
dienen sie als Grundlage für einen Zauber: Man
muss den Duft einatmen, sich umdrehen und eine blanke Münze über die
Schulter werfen, so klein, dass eine Fee sie tragen kann. Danach darf man das
Blausternchen pflücken. Wenn man es dann in einem dicken Buch presst, soll
man alsbald Glück haben und aus heiterem HImmel zu Geld kommen. Hyazinthen Besonders
die blauen sind ebenfalls für einen Geldzauber gut: Pflanze eine blaue Hyazinthe
in einen Blumentopf und schiebe eine Münze darunter. Dann umwickle den Topf
mit einem blauen Band, und schon darfst du auf Glück und Erfolg in finanzieller
oder beruflicher Hinsicht hoffen. Schneeglöckchen Das
erste Schneeglöckchen soll das ganze Jahr über gegen Augenprobleme schützen,
wenn man es pflückt und sich damit vorsichtig über die Augenlider streicht. Annemonen Wer
die ersten drei Annemonenblüten verspeist, soll das ganze Jahr über
gesund bleiben. Salbei Junge
Salbeiblätter sind gut für einen Liebeszauber: Am Valentinstag um Mitternacht
soll man zwölf gleich große Salbeiblätter pflücken und unter
das Kopfkissen legen. Am nächsten Tag dem oder der Liebsten ins Essen schumeln! Akelei: Die
zierliche Akelei soll ganz allgemein Hilfe und Schutz der Elfen sichern. Manche
moderne Hexe benutzt Akelei auch als Amulett, um sich aufdringliche Männer
vom Hals zu halten. Gundermann: Gundermann
oder Gundelrebe ist ein uraltes Zauberkraut gegen Hexerei und Zauberei. Kränze
aus den langen Reben, in der Walpurgisnacht geflochten, sollen dem Träger
zu Hellsichtigkeit gegenüber versteckten Hexen verhelfen. Im Hause aufgehängt,schützen
sie angeblich vor Unwetter und Blitzschlag. Lorbeerblätter: Am
Vorabend des Valentinstages muss man sechs (die Zahl der Liebe!) Lorbeerblätter
mit Rosenwasser benetzen. Dann zwei davon über Kreuz mitten unter das Kopfkissen
legen, die anderen vier an die vier Zipfel verteilen. Mit den Gedanken an die
Liebste/den Liebsten soll man einschlafen. Am nächsten Tag, so heißt
es, wird er oder sie einem ein ein Treuezeichen geben - oder man wird, falls man
noch keine Liebe gefunden hat, bald eine finden. Schlüsselblumen
Die
erste Schlüsselblume, die man findet, sollte man pflücken und dann in
einem Buch mit Liebesgedichten pressen. Falls man jemanden liebt und ihn für
sich entflammen will, gehört ein Foto des oder der Liebsten dazu. Hat man
noch niemanden,, nimmt man ein Foto von sich selber. Das Buch schließen
und daneben eine frische Kerze anzünden. Ganz intensiv an seinen Liebeswunsch
denken. Vor dem Schlafengehen die Kerze ausblasen und das Buch unter das Kopfkissen
legen. Noch vor Frühlingsende soll einem die Liebe blühen! Veilchen: Wenn
man Glück hat, findet man das erste Veilchen schon im März. Es heißt,
wenn man es verzehrt, schützt es das ganze Jahr über gegen das "kalte
Fieber". Übrigens sollte es noch wirkungsvoller sein, wenn man 3 Veilchenblüten
vertilgt! Wer das allererste Veilchen des Jahres entdeckt, darf sich außerdem
etwas wünschen. Es geht bestimmt bis zum nächsten Frühling in Erfüllung!
Schnecken: Die
erste Schnecke, die du im Frühjahr in deinem Garten findest, solltest du
unter einen Rosmarinstrauch auf etwas Mehl oder Talkum setzen. Am nächsten
Morgen kannst du dann nachgucken, was für Spuren das Tier auf dem Mehl hinterlassen
hat. Sie sollen die Anfangsbuchstaben des künftigen Liebhabers/ der Liebhaberin
darstellen. Eiche,
Esche oder Weide: Wenn
die Eiche, Esche oder Weide im Frühjahr die ersten Blätter bekommen
hat, soll sie einem zu Reichtum und Wohlstand verhelfen! Dazu muss man schnell
ein Band um den Stamm binden, den Baum gießen und einen Wunsch aussprechen.
Dann verbeugt man sich drei Mal und entfernt die Schnur. Je grüner der Baum
wird, desto mehr Geld kommt angeblich in die Kasse. Nicht vergessen, sich zu bedanken! Gänseblümchen: Das
erste Gänseblümchen, roh verzehrt, soll Gesundheit für ein ganzes
Jahr bringen. Pfingstgrün
oder Osterstrauss: Der
Strauß frischen Grüns, den man sich zu Ostern oder Pfingsten ins Haus
holt, soll nicht nur schmücken, er soll auch Gewitter, Krankheit, böse
Zaubereien, Hexen und sogar Ungeziefer fern halten können. Pfingstrosen: Der
"Rose ohne Dornen" wurden schon in der Antike magische Kräfte nachgesagt.
Die Samen, die man "Schreckkörner" nannte, sollten gegen Gicht
helfen, und man zog sie früher auch auf Schnüre und hängte sie
kleinen Kindern als Schutz vor Elfen und Alpträumen um den Hals. Letzteres
ist allerdings nicht ganz ungefährlich, die Samen enthalten ein Alkaloid!
Also vielleicht lieber in einen hübschen Beutel füllen und von außen
für die Kinder nicht erreichbar über die Kinderzimmertür hängen.
Das wírkt auf jeden Fall genau so! Kuckuck: Den
ersten Kuckuck kann man manchmal schon im März hören! Dann muss man
unbedingt einen Pfennig (heutzutage tut es vermutlich auch ein Cent!) in der Tasche
haben und diesen einige Male umdrehen. Es hilft auch, den Geldbeutel zu schütteln
und mit dem Wechselgeld zu klimpern, er soll dann nämlich das ganze Jahr
nicht leer werden. Storch: Auch,
wer den ersten Storch im Jahr sieht, sollte darauf achten, etwas Geld in der Tasche
zu haben, denn wer ihm mit leerem Geldbeutel begegnet, wird das ganze Jahr über
ein armer Wicht bleiben! Lerche: Es
lohnt sich, nach der ersten Lerche Ausschau zu halten, denn demjenigen, der die
erste Lerche im Frühling sieht, soll das ganze Jahr Glück beschieden
sein. Und dieses Glück soll sich auf seine ganze Familie übertragen! Mehr
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