Frühjahrsmüde?

Hier geht es um die Frühjahrsmüdigkeit und ihre Ursachen, um Farben, Düfte, Vitamine, Bewegung, und was man sonst noch gegen die Frühjahrsmüdigkeit unternehmen kann.

 

INHALT:

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Der Winter ist vorbei, die Tage werden länger, es wird wärmer, die Natur erwacht und, statt voller Energie den Frühling zu genießen, fühlen wir uns oft müde und möchten am liebsten den ganzen Tag im Bett verbringen. Zur allgemeinen Lustlosigkeit kommen oft noch Kopfschmerzen und schlechte Laune hinzu. 50 bis 70 % der Menschen in unseren Breitengraden kennen dieses Gefühl, wir leiden unter etwas, das als Frühjahrsmüdigkeit bekannt ist.

URSACHEN

  • Lichtmangel:
    Damit wir uns fit fühlen, gute Laune haben und Lust haben, aktiv zu werden, wird im Körper ein besonderer Stoff gebildet, das Serotonin. Im Winter, wenn die Tage kurz und dunkel sind, läuft die Hormonproduktion aber auf Sparflamme, und der Körper zehrt von seinen Reserven. Im Frühjahr sind diese Vorräte aufgebraucht, und wenn es dann wieder heller wird, läuft die Produktion nur langsam wieder an. Empfindliche Menschen spüren diesen Serotonin-Mangel und fühlen sich schlapp und lustlos.

  • Wetterumschwung:
    Im Frühjahr herrscht meistens sehr wechselhaftes Wetter, es stürmt und regnet, schneit und hagelt, und dazwischen gibt es wieder herrlichen Sonnenschein. Dieses "Aprilwetter" schwächt das Immunsystem und den Kreislauf. Deshalb fühlen wir uns oft erschöpft und haben Kopfschmerzen.


  • Ernährung:
    Im Winter wird meistens fetter gegessen, und es fehlen oft die vitaminhaltigen Salate und Früchte. Auch Vitaminmangel macht schlapp.

  • Bewegungsmangel:
    In den kalten Wintermonaten mit dem oft schlechten Wetter halten wir uns meistens in geheizten Räumen auf, es fehlen Luft und Bewegung. Auch dass kann das Wohbefinden schmälern.

  • Wechsel im Tag- und Nachtrythmus:
    Jetzt werden die Tage wieder länger. Dadurch kann der Schlafrhytmus gestört werden und wir sind den ganzen Tag müde.

  • Man mag sich selbst nicht:
    Licht-, Schlafmangel und die Lustlosigkeit lassen unsere Gesichter und müde aussehen. Auch durch die fehlende frische Luft ist die Haut blass geworden, und wir mögen uns selber nicht leiden.

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Kampf der Frühjahrsmüdigkeit!

1. Licht:
Gehe möglichst oft nach draußen, das Licht der Sonne weckt die Lebensgeister und macht gute Laune. Öffne die Gardinen und stelle deine Stühle und Tische möglichst nahe ans Fenster, damit du auch drinnen möglichst viel Licht abkriegst. Die Sonnenstrahlen sind eine wahre Kraftquelle!
2. Bewegung:

Spaziergänge in der wieder erwachenden Natur bringen neuen Schwung auch für uns.Gut, wer sich zum Joggen oder walking aufraffen kann! Geh Schwimmen! Ansonsten im Alltag darauf achten, sich mehr zu bewegen: Treppen laufen statt Aufzug fahren, das Auto mal stehen lassen, vielleicht mit dem Rad zur Arbeit oder zum Einkaufen fahren, wenn du Bus fährst, eine Station früher aussteigen und den Rest zu Fuß laufen.

3. Flüssigkeit:
Du solltest viel trinken, damit die Schlacken und Schadstoffe, die sich den Winter über angesammelt haben, ausgeschwemmt werden können. Fachleute empfehlen 2 bis 3 Liter Mineralwasser oder Kräutertee am Tag. Stell dir in deiner ein kleines Glas und eine Flasche Mineralwasser irgendwo hin, wo du oft vorbei kommst. Und jedes Mal gießt du dir dann ein Glas voll ein und trinkst es aus.
4. Vitamine:
Iss viel frisches Obst und Gemüse, wobei die Betonung auf "frisch" liegt, denn durch längere und vielleicht noch unsachgemäße Lagerung gehen die Vitamine schnell verloren.Es heißt, es sei nicht nötig, Vitamine in Form von Pülverchen und Tabletten einzunehmen. Aber es schadet sicherlich nicht, wenn du den Tag mit einem Glas Multivitaminsaft beginnst. Wenn du trotzdem Vitamine einnehmen möchtest, informiere dich vorher gut, was du brauchst.

Informationen über Vitamine findest du zum Beispiel bei den Seiten der Quarks-Sendung vom WDR [Link]

5. Pflege:
Tu etwas für deinen Körper, benutze vielleicht mal eine andere Gesichtscreme oder eine duftende Körperlotion. Gesichtsmasken sind gut für die Haut. Eine ganz einfache: lege eine Schicht Honig auf, die du nach 15 Minunten Einwirkzeit mit lauwarmem Wasser abwäscht. Wie wäre es mit einem Bad mit schönem Duft (Rosmarin kurbelt den Kreislauf an und macht munter!)?
6. Heiß und Kalt:
Wechselduschen, Kneipgüsse, Sauna: Alles bringt den Kreislauf in Gang und stärkt das Immunsystem.
7. Veränderungen:
Veränderungen machen gute Laune und helfen einem, eingefahrene Wege zu verlassen. Verändere dein Outfit, entscheide dich für eine neue Frisur, mach vielleicht eine Typ-Beratung.
Verändere deine Umgebung, dekoriere deine Wohnung um, streiche die Wände, rücke die Möbel an eine andere Stelle.
8. Farben:
Auch Farben sollen eine belebende Wirkung haben, und zwar nicht nur an den Wänden, sondern auch, wenn jemand Kleidung in bestimmten Farben trägt. Auch Farbtupfer z. B in Form von Schals für dich oder neuer Sofakissen für die Wohnung können aufheitern! Wenn du einfach schlechte Laune hast, nützt es vielleicht, wenn du ganz einfach und wortwörtlich eine rosa Brille aufsetzt.

Rot: stimulierend, kämpferisch, aufregend, auffallend, steht für Dominanz und Aggressivität (rote Sportwagen, rotes Licht!)

Gelb: wärmend, erfreulich, steht für Lebenslust und Kreativität ( Sonne, gelbe Blumen)

Grün: beruhigend, natürlich, steht für Sicherheit, Ruhe und Geborgenheit (grüne Bäume)

Blau: kalt, faszinierend, ruhig, weit, steht für Ruhe und Gelassenheit, ja , Gefühllosigkeit. In der Tat muss man bläue Räumlichkeiten im Winter mehr heizen. (blaue Augen, Meer, Himmel)

Grau: subtil, dezent, auch elegant, steht für Melancholie, ja sogar Langeweile, Unentschiedenheit, "nicht weiß, nicht schwarz" (grauer Regentag, Nebe, Winterl)

Schwarz/Weiß: eigentlich keine Farben, bzw. alle Farben auf einmal, Gegenpole zwischen den Farben, Hintergrund für die anderern Farben, steht für den Gegensatz von Gut und Böse

Mehr über Farben gibt es bei:
farbenundleben.de [Link]
Also: Wintergrau raus, Farbe rein!
9. Düfte:

Über die Nase können wir ebenfalls unsere Frühlingsgefühle ankurbeln, und zwar am einfachsten, wenn wir an frischen Blumen riechen. Ansonsten bleiben uns die Duftöle, die unsere Stimmung positiv beeinflussen können, wenn wir zum Beispiel mit einer Duftlampe das Zimmer beduften. Nicht zu hoch dosieren!

Duftöle, die die Stimmung heben, findest du auf den Gartenseiten der Rabenfrau [RabenLink]

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IMMER NOCH MÜDE?

Sieh zu, dass du viel Schlaf bekommst, und, wenn du kannst, solltest du ruhig auch ein Mittagsschläfchen einlegen. Wenn das auch nichts hilft, und du dich immer noch lustlos und schlecht fühlst, dann bist du vielleicht wirklich krank, oder du leidest eventuell unter einer echten Depression. In diesem Falle solltest du auf keinen Fall länger an dir selber herumdoktern sondern unbedingt einen Arzt aufsuchen!

BILDER:

Das Titelbild ist ein Ausschnitt (farblich leicht verändert)
aus einem Gemälde von
John William Goodward (1849-1917).
Es heißt "Mischief and repose".

LINKS:

Souvenirs an den Sommer - Trockenblumen und Duftöle [RabenLink]

farbenundleben.de - Interessantes über Farben und Farbwirkungen [Link]

WDR, Quarks & Co. Was man über Vitamine wissen sollte [Link]

 


 

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