1. | Vermeide
es, vor Weihnachten noch neue Möbel anzuschaffen (sie sind nach dem Fest
meist billiger...) oder die Wohnung noch neu zu streichen (sieht bei Kerzenlicht
sowieso kein Mensch) |
2. | Gehe
deine ToDo-Listen durch und überlege, ob du dieses und jenes nicht einfach
weg lassen oder delegieren kannst |
3. | Ein
kleinerer Tannenbaum, ein festliches Gesteck oder auch Tannenzweige in einer Bodenvase
reichen auch aus, um festliche Stimmung zu erzeugen. Eine Freundin meiner Mutter
erzählte neulich, sie binde immer drei große Tannenzweige mit Draht
zusammen, schnmücke sie wie einen Tannenbaum und stecke sie in einen kleinen
Christbaumständer. |
4. | Lichterketten
mit LEDs verbrauchen weniger Strom und sind, weil sie nicht so heiß werden,
auch sicherer. Inzwischen sind sie ja auch billiger geworden. |
5. | Maintenance
statt klinisch rein tut es auch: Erledige deine täglichen Haushaltsroutinen,
räume deine Hotspots auf, sauge nur die Laufwege. Sei sicher: Die Familie
wird es nicht merken und nicht in Schiet und Dreck umkommen! |
6. | Fingerfood
statt aufwändiger Menüs! Bei der Rabenfrau gibt es seit Jahren an Heiligabend
schönes Weißbrot mit (gekauftem) Roastbeef und gutem Käse! Eine
Freundin macht, ebenfalls seit Jahren, Kartoffelsalat mit Würstchen, bei
einer anderen gibt es immer Heringssalat. |
7. | Vereinfache
das Kochen und Backen.! Wenn
du Partys veranstaltest, und jemand bietet dir an, etwas Essbares mitzubringen,
sage nicht nein! Oder du gestaltest das Ganze gleich als Potlack! 25
Sorten Plätzchen müssen nicht sein. Wer keine Lust hat zu backen, kaufe
einfach welche. Oder nehme Backmischungen! (Ich schwöre auf Brownie-Backmischungen!) |
8. | Träumst
du auch von einem festlich geschmückten Haus à la "Kevin allein
zu Haus"? Vergiss es! Schau einmal in die skandinavischen Einrichtung-Blogs,
dort werden oft schlichte Dekorationen gezeigt, die ganz einfach herzustellen
sind und nicht teuer. |
9. | Vermeide
aufwändige Basteleien und Handarbeiten, wenn du keine Lust dazu hast. Es
muss nicht jeder und jede handgestrickte Socken zu Weihnachten bekommen (obwohl
das natürlich ganz schön ist, wenn man sie kriegt). |
10. | Es
muss nicht jedes Kind einen eigenen wohlgefüllten, selber gebastelten Adventskalender
haben. Kidner können die Päckchen abwechselnd öffnen, und falls
es mit den 24 Tagen nicht aufgeht, kommt zwischendurch mal die Mama oder der Papa
dran. Man kann die Päckchen farbcodieren, dann weiß jeder, wann er
auspacken darf! Gut finde ich auch die Idee, für kleinere Kinder jedes Jahr
dieselben Weihnachts-Bilderbücher in Geschenkpapier zu verpacken und jeden
Tag eines zu öffnen, was dann abends vorgelesen wird. |
11. | Du
musst nicht jeden Raum schmücken. Wer braucht Weihnachts-Toilettenpapier
und Extra-Weihnachts-Handtücher? Weihnachtssterne am Duschvorhang sind eh'
nicht jedermanns Sache. Für weihnachtliches Flair auf dem stillen Örtchen
reicht doch ein kleiner Zwerg, der vorwitzig auf dem Regal sitzt, und deine Weihnachtsmagazine,
die du dort vielleicht sowieso immer studierst. |
12. | Dezimiere
den Geschenkezirkus. Wichtig: Wenn du so einen Vorschlag machen möchtest,
tue dieses möglichst schon im Oktober! Überlege,
ob wirklich jeder von dir ein Geschenk haben muss. Man könnte die Schenkerei
auf Eltern, Kinder und deinen Partner beschränken. Julklapp
kann man auch in der Familie veranstalten, oder sich vielleicht auch ein rollierendes
System dafür ausdenken, damit jeder jedes Jahr nur eine Person und und immer
jemanden anders beschenkt. Eine
Überlegung wert sind auch ein "Familiengeschenke" für einzelne
Personen, für die Kinder der Kinder zum Beispiel. Die ganze Familie tut sich
dabei für eine größeres Geschenk zusammen, statt dass jeder etwas
besorgen muss.. Wenn
man doch für jeden etwas möchte, könnten man allen Erwachsenen
dasselbe überreichen: Theaterkarten, eine Kiste guten Weines, einen Stapel
DVDs, Kinogutscheine, möglichst etwas, das sich verbraucht und nicht herum
steht (oder jedes Mal aus dem Keller geholt werden muss, kurz bevor du auf besuch
kommst...) Versuche,
die Auspackerei etwas zu entzerren. Kleine Kinder sind mit x Geschenken überfordert
und rupfen dann einfach ein Paket nach dem anderne auf. Vielleicht kann man einiges
auf den nächsten Tag verschieben? Oder es gibt einfach weniger Geschenke.
Großeltern können auch Geld auf ein Sparkonto einzahlen, statt sich
bei Anzahl und Preis von Geschenken zu überbieten. Ein
Wunschzettel ist ein WUNSCHzettel und kein BEKOMMzettel! Etwas
vom Wunschzettel, etwas, was gebraucht wird, etwas zum Lesen - das hat was...
|
13. | Sei
flexibel, nicht so anspruchsvoll, und erwarte nicht, dass alles nach Plan läuft.
Wenn du zum Beispiel ein Beisammensein zum gemütlichen Abendbrot bei Kerzenlicht
mit deiner Familie geplant hast und alle irgendwie muffelig sind, dann ist es
doch auch oK, wenn du alle um den Fernseher gruppierst, einen Weihnachtsfilm in
den DVD-Player wirfst, und das Essen in Form von Häppchen und Käsewürfeln
stattfindet. |
14. | Denke
nicht daran, was irgend jemand von dir und deiner Familie erwartet, sondern gestalte
Weihnachten so, wie es euch gefällt. Bei uns bleibt die Glotze an Weihnachten
aus, aber wenn es euch Spaß macht, den ganzen Abend Weihnachtsfilme zu gucken
(meinetwegen auch Horrorfilme. örks!), dann tut das! |
15.
| Halte
nicht sklavisch fest an alten Traditionen und passe auch deine eigenen an neue
Lebenssituationen an. Probiert gemeinsam neue Möglichkeiten aus, Weihnachten
zu feiern! |
16. | Hängt
nicht den ganzen Tag endlos als Familie beisammen, wenn ihr keine Lust dazu habt.
Lasst zu, dass größere Kinder abends vielleicht noch ausgehen oder
vielleicht auch alleine feiern möchten. |
17. | Bei
kleineren Kindern sollte unter den Genschenken ein Spiel sein, das man gemeinsam
spielen kann. |
18. | Sieh
zu, dass für das geschenkte Kinderspielzeug genügend Batterien oder
geladene Akkus im Haus sind. |
19. | Verschenke
keine Spielzeuge, die Krach machen. Lass auch nicht zu, dass andere deinen Kindern
so etwas schenken! |
20. | Wenn
deine Leute keine eleganten Klamotten lieben, dann lass sie notfalls im Trainingsanzug
unter dem Christbaum sitzen! |