Bäuerliche Wetterregeln und Lostage

Hier gibt es Bauernregeln und Lostage für die Wettervoraussage für den Dezember

Bauernregeln für den Monat März

Das Bild zeigt den Forst von Vincennes, wo berühmte Jagden abgehalten worden sind. Die Jagdhunde haben gerade einen wilden Eber gerissen. Die modern anmutende Skyline im Hintergrund gehört zu Chateau Vincennes, wo früher lange Zeit der französische Hof residiert hat.

Bauernregeln
Lostage
Seitenende

Das Wetter im Dezember soll nicht nur anzeigen, wie der Winter wird, sondern sogar, wie das folgende Jahr ausfallen wird:

Dezember lind, der Winter ein Kind.

viel Wind und Nebel in Dezembertagen, schlechter Frühling und schlechtes Jahr ansagen.

ist Dezember mit viel Regen, bringt´s nächste Jahr kein Segen.

Ist es am ersten Adventtag kalt, hält es vier Wochen an.

So kalt wie im Dezember, so heiß wird's im Mai.

Weihnachten im Klee - Ostern im Schnee.

Grünen am Christtag Feld und Wiesen, wird sie zu Ostern Frost verschließen;
hängt zu Weihnachten Eis an den Weiden, kannst du zu Ostern Palmen schneiden.

Herrscht im Advent recht strenge Kält', sie volle achtzehn Wochen hält.

Auf kalten Dezember mit tüchtigem Schnee, folgt fruchtbar Jahr mit reichlich Klee.

Viel Wind und Nebel in Dezembertagen, schlechten Frühling und schlechtes Jahr ansagen.

Bleibt im Dezember der Winter fern - so nachwintert es gern!

Wie der Dezember pfeift, so tanzt der Juni.

Dezember veränderlich und lind, bleibt der ganze Winter ein Kind

Donnert's im Dezember gar, kommt viel Wind das nächste Jahr.

Fließt im Dezember noch Birkensaft, kriegt der Winter keine Kraft!

Ist der Dezember wild mit Regen, hat das nächste Jahr wenig Segen.

Grauhäslein im tiefen Dezemberschnee, labt sich zu Ostern dann am grünen Klee.

Viel Wind und Nebel in Dezembertagen, schlechten Frühling und schlechtes Jahr ansagen.

Wenn der Dezember nicht wintern tut, so wird der Sommer selten gut.

Wie der Dezember, so der Juni.

 

Am besten für die Bauern ist es, wenn der Dezember ein richtiger Wintermonat mit Kälte und Schnee wird:

Dezemberregen, wenig Schne -. tut Äckern und Bäumen weh

Bringt Dezember Kält' und Schnee ins Land, dann wächst das Korn gut, selbst auf Sand.

Dezember dunkel, nicht sonnig und klar, verheißt ein gutes, fruchtbares Jahr, ein Nasser macht es unfruchtbar.

Dezember kalt mit Schnee, gibt Frucht auf jeder Höh'.

Dezember mild, mit vielem Regen, ist für die Saat kein großer Segen!

Dezember ohne Schnee, tut erst im Märzen weh.

Dezember warm, daß Gott erbarm!

Es folget allezeit und immerdar, auf kalten Dezember ein fruchtbar Jahr.

Ist Dezember mit viel Regen, bringt's nächste Jahr kein Segen.

Je dunkel es über Dezemberschnee war, je mehr leuchtet Segen im künftigen Jahr.

Kalt' Dezember und fruchtbar Jahr, sind vereinigt immerdar.

Soll der Dezember den Bauern freuen, so muß er kalt und schneereich sein.

Sturm im Dezember und Schnee, dann schreit der Bauer juche!

Auf kalten Dezember mit tüchtigem Schnee, folgt fruchtbar Jahr mit reichlich Klee.

Dezember kalt mit Schnee, gibt Frucht auf jeder Höh'.

Dezember mild, mit vielem Regen, ist für die Saat kein großer Segen.

 

Doch wusste man auch früher schon, dass es im Dezember unbeständig sein konnte:

Dezember-Wärme hat Eis dahinter.

Bleibt im Dezember der Winter fern - so nachwintert es gern.

m Dezember sei der Winter kühn, Weihnacht sei nur immer grün.

 

Tätigkeiten im Dezember:

Weihnachten - Sau schlachten. Lichtmessen - alles g' fressen.

Schlacht' im Dezember nun das wohlgemästete Schwein, und räuchre Fleisch, es wird für dich zur Speise sein.

 

Eins ist sicher:

Bricht der Spatz in Pfützen ein, wird's ein milder Christmond sein ;o)

Dezember: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31
1. Dezember

Fällt zu Eligius ein kalter Wintertag, die Kälte wohl vier Monde dauern mag.

2. Dezember
Regnet`s am Bibianatag, regnet`s vierzig Tag` und eine Woche danach.
4. Dezember

Barbara im weißen Kleid, verkündet gute Sommerzeit.

Auf Barbara die Sonne weicht, auf Lucia sie wiederum herschleicht.

Geht Barbara im Klee, kommts Christkind im Schnee.

Barbara in Grünen, Christkind im Schnee.

Geht St. Barbara in Grün, kommt's Christkindel in Weiß.

St. Barbara kalt und mit Schnee verspricht viel Korn auf jeder Höh'.

6. Dezember

Regnet`s an St.Nikolaus, wird der Winter streng und graus.

St.Nikolaus spült die Ufer aus.

Fließt zu St. Nikolaus noch der Birkensaft, dann kriegt der Winter keine Kraft.

Trockener Nikolaus, milder Winter rund um's Haus.

7. Dezember
Ist Ambrosius schön und rein, wird Florian(22.Dezember) ein wilder sein.
8. Dezember
Zu Mariä Empfängnis Regen, bringt dem Heu keinen Segen.
13. Dezember

Wenn zu Lucia die Gans geht im Dreck, so geht sie am Christtag auf Eis.

Kommt die heilige Luzia, findet sie schon Kälte da.

St. Lucia kürzt den Tag, soviel sie ihn nur kürzen mag.

17. Dezember

Ist St.Lazarus nackt und bar, gibt`s einen gelinden Februar.

St. Lazarus nackt und bar, macht einen linden Februar.

21. Dezember

Wenn St.Thomas dunkel war, gibt`s ein schönes, neues Jahr.

St.Thomas bringt die längste Nacht, weil er den kürzesten Tag gebracht.

24. Dezember

Ein grüner Christtag, ein weißer Ostertag.

Wer sein Holz um Christmett fällt, dem sein Haus wohl zehnfach hält.

Bringt das Christkind Kält und Schnee, drängt das Winterkorn in die Höh`.

Wenn es Weihnachten flockt und stürmt auf allen Wegen, das bringt den Feldern segen.

Wenn Christkindlein Regen weint, vier Wochen keine Sonne scheint.

Wie die Witterung an Adam und Eva, so bleibt sie bis Ende des Monats.

Ist's Heiligabend hell und klar, folgt ein höchst fruchtbares Jahr.

Sitzt die Krähe zu Weihnacht im Schnee, sitzt sie Ostern dafür im Klee

zurück zu: Bauernregeln/November

 

Bauernregeln/Inhalt


Gästebuch

Rabenseiten| Impressum | Faerieland | Blumiges | Lesestoff | Im Jahreskreis | Sternstunden|Just for the girls| Ein Moment in der Zeit