Bauernregeln
Lostage
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Der
ganze Januar ist ein Losmonat:
Anfang
und Ende vom Januar, zeigen das Wetter für's ganze Jahr.
Ist
er warm, der Januar, wenig taugt das ganze Jahr!
Ist
der Januar "warm", so lässt das Frühjahr wohl noch auf sich
warten:
Ist
der Januar feucht und lau, wird das Frühjahr trocken und rauh.
Wenn
der Frost im Januar nicht kommen will, so kommt er im März oder April
Jänner
warm, daß Gott erbarm. Jänner kalt, das gefallt.
Wenn
im Jänner nicht viele Fröste und Schnee kommen, so kommen sie gewöhnlich
im März und April.
Was
dem Januar an Schnee gefehlt, oft der weiße März erzählt.
Ist
der Jänner gelinde, folgen im Frühjahr rauhe Winde.
Fehlen
im Januar Schnee und Frost, gibt der März gar wenig Trost.
Im
Januar sieht man lieber einen Wolf, als den Bauern ohne Jacke.
Ist
der Januar feucht und lau, wird das Frühjahr trocken und rauh.
Läßt
der Januar Wasser fallen, läßt der Lenz es gefrieren.
Wächst
das Korn im Januar, wird es auf dem Markte rar.
Sonnt
sich die Katz im Januar, liegt sie am Ofen im Februar!
Wenn
die Mücken spielen im Januar, so sind die Schafe in großer Gefahr.
Wenn
im Januar die Schnaken geigen, müssen sie im Märze schweigen.
Im
Januar ist's besser, einen Wolf als einen Pflug im Feld zu sehen.
Im
Jänner Füchse bellen, Wölfe heulen, große Kälte wird
noch lange weilen.
Ist
der Januar warm, laß es Gott erbarm'.
Wenn
der Maulwurf wirft im Januar, währt der Winter bis zum Mai wohl gar.
Nebel
im Januar macht nasses Frühjahr.
Soviel
Tröpfchen im Jänner, soviel Schnee im Mai.
Wenn's
um Neujahr Regen gibt, es oft um Ostern noch recht stiebt.
Ein
kalter Januar mit viel Schnee dagegen lässt darauf hoffen, dass der Winter
bald ein Ende hat, ja, er soll sogar gutes Wetter für den folgenden Sommer
anzeigen:
Ist
der Januar hell und weiß, wird der Sommer sicher heiß
Januar
muß vor Kälte knacken, wenn die Ernte soll gut sacken.
Schlummert
im Jänner das Grün, so wird zeitig der Garten blüh'n.
Jänner
hart und rauh, nützt dem Getreidebau.
Im
Jänner recht hoher Schnee, heißt im Sommer hoher Klee.
Ein
kalter, schöner Januar bringt meistens auch ein gutes Jahr.
Eiskalter
Januar bringt ein gutes Jahr.
Je
frostiger der Jänner, desto freudiger das ganze Jahr.
Ist
der Januar frostig und kalt, lockt uns bald der grüne Wald.
Ist
der Januar hell und weiß, wird der Sommer sicher heiß.
Ist
im Januar dick das Eis, gibt's im Mai ein üppig Reis.
Januar
klar, bringt ein gutes Jahr.
Januar
muß krachen, soll der Frühling lachen.
Ist
der Jänner hell und weiß, kommt der Frühling ohne Eis, wird der
Sommer sicher heiß.


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| Ist`s
an Neujahr hell und klar,so deutet das ein fruchtbar Jahr. Morgenrot
am ersten Tag- Unwetter bringt und große Plag. |
| Makarius
das Wetter prophezeit, für die ganze Erntezeit. Wie
der Basillus, so der September |
| Ist
bis Dreikönigstag kein Winter, so kommt auch keiner mehr dahinter. Ist
es zu Dreikönig hell und still, der Winter vor Ostern nicht weichen will.
Ist
Dreikönig hell und klar, gibts viel Wein in diesem Jahr. Dreikönig
ohne Eis, Pankraz (12.5.) weiß. |
| St.
Julian bricht das Eis, oder er bringt's mit von seiner Reis'. |
| An
Amalie Sonnenschein, bringt viel Korn und Weizen ein. Am
10. Jänner Sonnenschein, bringt reichr Ernte und guten Wein. |
| St.
Paulus klar, gutes Jahr, bringt er Wind, regnet's geschwind. Ist
der Paulustag gelinde, folgen im Frühjahr rauhe Winde. |
| Wie
das Wetter an Marcellus war, so wird`s im September - trüb oder klar. |
| Wenn
an Antoni die Luft ist klar, gibt es ein trockenes Jahr. Große
Kält am Antoniustag, große Hitz am Lorenzitag (10. August). St.
Antonius mit dem weißen Bart, wenn er nicht regnet, er doch mit Schnee nicht
spart. |
| Sturm
und Frost an Sebastian, ist den Saaten wohlgetan. An
Fabian und Sebastian fangen Tag und Baum zu wachsen an. um
Fabian und Sebastian, fängt schon der Saft zu gehen an. Aber
auch: Fabian und Sebastian, fängt der rechte Winter an. |
| Wenn
Agnes und Vinzenz (22.) kommen, wird neuer Saft im Baum vernommen. |
| Geht
Vinzenz im Schnee, gibts viel Heu und Klee. Wie
das Wetter zu Vincent war, wird es sein das ganze Jahr. Zu
Vinzenzi Sonnenschein bringt viel Korn und Wein. St.
Vincenz heller Tag verheißt ein gutes Jahr. St.
Vinzenz Sonnenschein - füllt das Faß mit gutem Wein. |
| Dem
Heil`gen Klemens traue nicht, denn selten zeigt er ein mild`Gesicht. |
| Timotheus
bricht`s Eis, hat er keins, dann macht er eins. |
| Heute
klar - ein gutes Jahr! heute Regen, schlechter Segen! Ist
Pauli Bekehrung hell und klar, so hofft man auf ein gutes Jahr. Ist
zu Pauli Bekehr das Wetter schön, wird man ein gutes Frühjahr sehn. Pauli
Bekehr, der halbe Winter hin, der halbe her. Schön
an Pauli Bekehrung, bringt allen Früchten Bescherung. An
St. Paulus Sonnenschein, bringt in Keller und Scheuer viel Frucht und Wein. Ist
Pauli Bekehrung hell und klar, so hofft man auf ein gutes Jahr, hat er
Wind, so regnet's geschwind. Wenn es an St. Pauli schneit, folgt eine teure
Zeit. |
| Das
Eis zerbricht St. Julian, wo nicht, da drückt er`s fester an. |
| Bringt
Martina Sonnenschein, hofft man auf viel Korn und Wein. |
| Friert
es auf Virgilius, im Märzen Kälte kommen muss. |
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