Trauer, Verlust, Tod, Trost

Hier findest du Zitate zum Thema Trauer, Verlust, Tod, Trost.

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Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird, zu leben.
Marcus Aurelius, römischer Kaiser


Marcus Aurelius Augustinus (354-430)

Der Mensch, den wir lieben, ist nicht mehr da, wo er war, aber überall, wo wir sind und seiner gedenken.
Markus Aurelius Augustinus, frühchristlicher Kirchenlehrer und Bischof aus Karthago

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Der Gedanke an die Vergänglichkeit aller irdischen Dinge ist ein Quell unendlichen Leids – und ein Quell unendlichen Trostes.
Marie von Ebner-Eschenbach, deutsche Schriftstellerin

Der Tod ist nichts Schreckliches. Nur die fürchterliche Vorstellung vom Tode macht ihn furchtbar.
Epiktet, griechischer Philosoph

Das schauerlichste Übel also, der Tod, geht uns nichts an; denn solange wir existieren, ist der Tod nicht da, und wenn der Tod da ist, existieren wir nicht mehr. Epikur, griechischer Philosoph

Mit den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit davon.
Jean de La Fontaine, französischer Dichter

Beim Abschiednehmen kommt ein Augenblick, in dem man die Trauer so stark vorausfühlt, dass der geliebte Mensch schon nicht mehr bei einem ist.
Gustave Flaubert, Französischer Erzähler und Schriftsteller

Sprich nicht voller Kummer
von meinem Weggehen,
sondern schließe deine Auge,
und du wirst mich
unter euch sehen,
jetzt und immer.
Khalil Gibran

Ist der Tod nur ein Schlaf, wie kann dich das Sterben erschrecken? Hast du es je noch gespürt, wenn du des Abends entschliefst?
Friedrich Hebbel, deutscher Dichter

Der Tod ist kein Abschnitt des Daseins, sondern nur ein Zwischenereignis, ein Übergang aus einer Form des endlichen Wesens in eine andere.
Wilhelm von Humboldt, deutscher Philosoph und Sprachforscher; preußischer Staatsmann

Den Tod fürchten die am wenigsten, deren Leben den meisten Wert hat.
Immanuel Kant, deutscher Philosoph

Unsere lieben Toten sind nicht gestorben, sie haben nur aufgehört, sterblich zu sein. Ottokar Kernstock, österreichischer kath. Theologe und Dichter

Betrachte den Tod als Heimkehr.
Konfuzius, chinesischer Philosoph

Es gibt wohl viele, die Liebe für ihre Toten empfinden, aber wenige sind, die es verstehen, ihre Toten auf die rechte Weise zu lieben.
Lü Bu We, chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph

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Martin LutherMartin Luther, 1483 - 1546

Wer mit dem Geist der Traurigkeit geplagt wird, der soll aufs höchste sich hüten und vorsehen, dass er nicht allein sei.

Die Glocken klingen, klingen viel anderst denn sonst, wenn einer einen Toten weiß, den er lieb hat.
Martin Luther, deutscher Theologe und Kirchenreformer

Ich bin nicht tot, ich tausche nur die Räume,
ich leb' in euch und geh' durch eure Träume.

Michelangelo

Niemand weiß, was der Tod ist, ob er nicht für den Menschen das größte ist unter allen Gütern. Sie fürchten ihn aber, als wüßten sie gewiß, daß er das größte Übel ist.
Platon, griechischer Philosoph

Der Tod beendet nicht alles.
Sextus Aurelius Propertius, römischer Dichter

Bei unserer Geburt treten wir auf den Kampfplatz und verlassen ihn bei unserem Tode.
Jean-Jacques Rousseau, ranzösisch-schweizerischer Schriftsteller und Philosoph

Jeder kommende Frühling, der die Sprösslinge der Pflanzen aus dem Schoße der Erde treibt, gibt mir Erläuterung über das bange Rätsel des Todes und widerlegt meine ängstliche Besorgnis eines ewigen Schlafs.
Friedrich Schiller, deutscher Dichter

Ich glaube, dass wenn der Tod unsere Augen schließt, wir in einem Lichte steh´n, von welchem unser Sonnenlicht nur der Schatten ist.
Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph

Ist das Sterben ein Unglück, so müsste es auch ein Unglück sein, vorher nicht da zu sein.
Seneca, römischer Philosoph und Staatsmann

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Sokrates, 468 v.Chr. - 399 v.Chr.

Denn sich vor dem Tode zu fürchten, ihr Männer, das ist nichts anderes als sich für weise zu halten, ohne dass man es ist.

Nun ist es Zeit wegzugehen: für mich, um zu sterben, für euch, um zu leben. Wer von uns dem Besseren entgegengeht, ist jedem verborgen
Sokrates, griechischer Philosoph

Der Tod ist schön, denn er bringt den Freund zum Freunde.
Yahya ibn Mu'adh ar-Razi, persischer Sufi

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